FilmReview

Mad Max: Fury Road

Es gibt Klassiker, die schwingen einem sofort ins Ohr, wenn das Wort an sich schon fällt und sich heute noch großer Beliebtheit erfreuen. Namen und Werbung für die Franchises muss ich an dieser Stelle wohl kaum machen. Zu einem sei kurz etwas gesagt und ich wette das zu 95% aller Leser an den 17. Dezember 2015 denken. Das reicht und ja, das zuletzt gesehene Material konnte durch und durch überzeugen.

Zurück zur Überschrift, sofern ich noch einmal kurz ausholen darf. Neben DEM Klassiker gibt es auch noch diese, die nach wie vor welche sind, aber leider nur bedingt gut gealtert sind. Oder aber vergessen wurden. Die gleich von mir genannten Filmreihen sind nicht gleichermaßen davon betroffen, aber haben eben jene es Dank eines gelungenen Reboots auch in die Neuzeit geschafft. Star Trek und Planet der Affen. Wobei zweiteres es erst im zweiten Versuch so richtig gelungen ist.

Gut. Kommen wir nun wirklich zurück zur Überschrift. Lange vor meiner Geburt schritt Mad Max auf Leinwänden und hat damals für offene Münder gesorgt. Nur denke ich, hat das Original in seiner damaligen Version lange nicht mehr die Wucht und Verstörtheit, die Mad Max damals auslöste. Manches wirkt schlicht albern, lachhaft und peinlich. Die Magie der Welt blieb.

Und das wird mit der erste Punkt sein, der absolut positiv aufgenommen wird. Von den ersten Sekunden an überzeugt der Film in punkto Bildgewalt. Sei es die Lichtstimmung, die Landschaft und eben die Charaktergestaltung. In keiner Sekunde versagt der Film an Glaubwürdigkeit und Überzeugung. Die Welt, wie wir sie dort sehen, ist – und wenn man das so sehen will – eine wahre Pracht. Weiter geht es 1:1 und ohne Zweifel zu den Schauspielern, die es in jeder Minute schaffen, die gespielten Charaktere mit Seele zu füllen. Gefolgt von zwei Stunden voller waghalsiger Stunts und eine fast nicht endende Verfolgungsjagd, die mit stetig wechselnden Schusswechseln, Explosionen und einer vollen Ladung Benzin begeistert. Eine Geschichte, die im Grunde nicht einfacher sein könnte und auch gar nicht erst versucht, sich künstlich mehr Tiefe und Platz zu schaffen. Hier will überlebt werden.

Das alles, oder das wenige kommt ganz gut ohne massiven Einsatz von CGI und Pixelschlachten aus – sofern meiner einer das beurteilen kann. Da wird wieder und das fällt mir gerade erst beim Schreiben auf, erneut die Brücke zum Original geschlagen.

Ich kann nicht anders und will es auch in keinster Weise versuchen, dem Film die Chance zu nehmen gesehen zu werden. Denn das sollte er. Der Filmtitel hält was er verspricht.

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Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=lgYIrrFoD98
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2 comments

  1. Hier geht’s ja schon los. Direkt mal den Laden hier in den Feedreader kloppen <3

    Mad Max, ja. Ich guck mir den in 2 Wochen an und habe Angst davor enttäuscht zu werden. Ich hab darüber hinaus auch Angst vorm nächsten Star Wars.

    Terminator haben die auch kaputt gekriegt. Mir würde es jedenfalls das Herz brechen.

  2. Keine Angst bei Mad Max. Wirklich. Auch wenn ich die alten Teile vor hundert Jahren zuletzt gesehen habe und ich mich an so gut wie nichts mehr erinnere – bis auf die Klamotten und Tina Turner (!) – versichere ich dir: DER FILM IST SAU MEGA GEIL!

    Und klar hat man Angst vorm neuen Star Wars Film, weil einfach das Filmfanherz mit beiden Armen und beiden Beinen daran hängt und auch ich nicht möchte, dass die mehr als nur lieb gewonnene Saga vernichtet wird. Mit dem letzten Trailer bin ich aber deutlich beruhigter.

    Und zu Terminator kann man nur sagen – ich habe keine Ahnung was genau man da sagen kann. Aber es fing schon beim dritten Teil an. DER hätte schon ganz anders ablaufen müssen! Das geht beim Drehbuch los und hört bei den Schauspielern auf. Man hätte dem drogenabhängigen Bengel einfach auf die Beine helfen sollen. Fertig. Teil vier mag ich persönlich schon wieder viel mehr, fügt sich natürlich nicht besonders gut in die Reihe ein, weil mit Teil fünf schon wieder ganz andere Menschen vor der Kamera stehen.

    Ja. Bitter.

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