MesseVideospiel

Die E3 2015 hat ordentlich gerummst.

Nach dem Bethesda mit Ihrer PK ordentlich vorgelegt haben – auch wenn es im Verhältnis wenig Spiele gab, gab es aber viel von diesen Spielen zu sehen. Fallout 4. Doom und Dishonored 2. Wer Videospiele verfolgt, der weiß wovon ich gerade spreche – der wird eine E3 verfolgt haben, die sich endlich wieder positiv positionieren konnte. Erwartungen, Träume und Hoffnungen wurden den zum Teil übermäßigen Ansprüchen der Videospielnerds gerecht.

Microsoft hat nach Bethesda noch einen drauf gesetzt und eine sehr ordentliche PK geboten. Auch wenn es meiner Meinung nach zu viele Trailer gab, die meist nur bewegte CGI-Bilder als Informationen boten. Das war schade. Auch hatte ich den Eindruck das gerade Halo und Gears of War etwas schwächelten. Überzeugend war beides nur bedingt. An Exklusivtiteln zieht Microsoft in diesem Jahr aber definitiv davon. Eine gute Sache für alle, die eine Xbox besitzen. Da gab es schon weit aus magere Jahre.

Electronic Arts. Nach dem im letzten Jahr eine unterirdische PK zu sehen war, zeigte der Branchenriese in diesem Jahr zu fast allen Titeln echtes gameplay. Der Reboot von Mirrors Edge, sowie ein neues Need for Speed und die Fortführung der Mass Effect-Reihe – alle bekamen ihre screentime. Das Sport-Paket durfte wie immer nicht fehlen und wurde mit mittelmäßigem Interesse verfolgt. Der große Knall und der große Trumpf in diesem Jahr wird das Star Wars-Franchise sein. Nicht nur die Kinokassen werden klingeln. Auch EA wird sich auf ungeheure Einnahmen freuen dürfen. Denn, das gezeigte überzeugte durch und durch! Sowohl grafisch als auch vom gameplay.

Ubisoft verließ sich ganz auf Tom Clancy. Gleich drei Spiele führten die Franzosen auf. Siege, The Divison und Ghost Recon – Wildlands. Die sonst übermäßige Präsenz von Assassin’s Creed schob sich damit in den Hintergrund. Ungewohnt. Kleinere Überraschungen wie Anno 2205, South Park – The Fractured but Whole und For Honor versuchten dem Ganzen einen besonderen Anstrich zu verleihen. Der nicht unbedingt gelang. Die PK war für mich solide, auch wenn ich mich persönlich noch immer sehr auf The Division freue und mir das neue Material definitiv gefallen hat. Der ein oder andere mag schon wieder downgrade geschrien haben.

Sony hauchte dem „For The Players“ weiteres Leben ein und stopfte der Floskel Unmengen von Spielen in den nimmersatten Bauch. Oder in unsere Augen. Shenmue 3, Final Fantasy VII-Remake, Uncharted 4, The Last Guardian, Horizon Zero Dawn – ich sprach von Tränen und korrigiere mich selbst. Freudentränen. Es sind zwar alles Titel die in diesem Jahr nicht mehr erscheinen werden, aber Fan-Service pur sind. Dieses Jahr verlassen sich die Japaner auf 3rd-Party-Entwickler. Das lässt sich verschmerzen, da es generell nicht zur Firmenpolitik gehört und es in diesem Jahr wirklich genug Software gibt. Das Problem wird eher das Geld und gerade die Zeit sein. Zu Project Morpheus hätte ich etwas mehr Infos erwartet, wobei ich mir schon dachte, das es eben schwer ist, dem Publikum das VR-Gefühl mit Hilfe von Videos zu vermitteln. Also hat man es lieber gelassen. Dafür steht die Gamescom in Köln bald an, wo ich schon ab Mittwoch vor Ort sein werde. Über meine Erlebnisse werde ich natürlich auch hier berichten. Vom Gesamtpaket ist für mich die Sony-PK ganz oben auf Platz eins.

Der andere Riese aus Japan. Nintendo. Der 3DS verkauft sich wie geschnitten Brot und die WiiU kam Mithilfe von Mario Kart etwas besser ins rollen. Was war also vorab zu erwarten? Das was man jedes Jahr erwartet. Ein neues Zelda, Mario, Metroid, Donkey Kong, F-Zero, Star Fox etc. – BigN hat genügend eigene Marken auf die Sie schon zig Jahre setzen. Nur blieben Sie uns vieles schuldig. Der 3DS erfuhr eine Spieleflut – die mich aber schlichtweg nicht interessiert – der WiiU blieb am Ende ein mittelprächtiges Star Fox Zero und dem Geburtstagsjahrkind Mario, sein Mario Maker. Zumindest das wird dem Klempner gerecht.

Square Enix bot alles, was dem, der auf fernöstliche JRPGs wartet – durchaus gefallen sollte. Ein neues Nier und Star Ocean 3. Dazu wie weiter oben schon gelesen das Final Fantasy VII-Remake, eine ganz neue IP namens: World of Final Fantasy und frisches Material zu Kingdom Hearts 3. Obendrauf legten die westlichen Entwickler weitere Kirschen. Denn schließlich macht sich auch ein neues Tomb Raider, Just Cause 3, Hitman und Deus Ex auf den langen beschwerlichen Weg und will in unsere Regale.

Nun. Am fünften Tag der E3 kommt die Flut an Informationen nicht ins stocken. Jede Stunde gibt es zum Spiel X neues Material in schriftlicher oder bewegter Form. Tausende Videos auf sämtlichen und bekannten Quellen. Das wird vorerst und bis zum Ende der Woche eben kein Ende nehmen. Wir sind also bestens versorgt. Auch wenn die Messe noch nicht vorüber ist, lasse ich mich gerne auf ein Fazit ein. Denn diese E3 war eine gute. Eine verdammt gute sogar. Videospiele scheinen sich endlich wieder in Ihrer Qualität auszubreiten – Dank der Japaner die sich hoffentlich endlich wieder gefunden haben und zurück auf den Heimkonsolenmarkt drängen. Lange hat es gedauert. Auch ein Dank an die Europäer, die in den letzten Jahren immer wieder den Spagat zwischen Action und Unterhaltung gewagt haben. Auch vom alten Kontinent werden nach wie vor gute und außerordentliche Spiele den Weg in unsere Hände finden. Mit den Nordamerikanern ist man also auf Augenhöhe und sorgt für einen gesunden Ausgleich.

Abschließend gibt’s meine persönlichen Highlights. Titel die mich überrascht und überzeugt haben. Titel, auf die ich mich ganz besonders freue.

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