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Destiny Jahr 2 – Rückblickend

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So, da ist er nun auch schon, Teil 2 von unserer Reihe zu Destiny. In diesem Abschnitt unserer Reise behandeln wir das zweite Jahr von Destiny ab The Taken King. Ihr wollt also wissen was wir in Jahr 2 getrieben haben, ob es uns gefallen hat und ob wir danach Destiny noch mal angefasst haben?

Eines vorweg, es war ein Jahr der Freundschaft und ein wichtiger Wendepunkt unser aller drei Leben.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=VFh5ArG46_M

Oh mein Gott, wo fange ich nur an? Ach ja, am Anfang. In unserem ersten Artikel habe ich geschrieben, dass ich vorerst meine Destiny Karriere an den Nagel gehangen habe. Ich stand ohne Team da, ohne große Lust und und und. Als dann The Taken King angekündigt wurde, also die große neue Erweiterung um die sich Jahr 2 dreht, war ich aber schnell wieder Feuer und Flamme und wollte unbedingt wieder losziehen. Ach ja … ich hatte gar kein Team. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch recht aktiv in einer netten PlayStation Community in der ich einst auch Alex kennengelernt habe und so bekundete ich dort natürlich lauthals mein Interesse an der Erweiterung und ob sich jemand finden würde, mit dem ich wieder einige nette Stunden aufs Parkett legen könne.

Was folgte war nach einigen Tagen eine Freundschaftsanfrage bei Facebook von einem Alex – warte mal … ich kenne doch gar keinen Alex? Und wie ich diesen Jungen kannte, es war nämlich mein alter Clan-Kollege und jetziger Pixeltyp. Dieser schrieb mich dann an und war durch dummen Zufall auch wieder auf der Suche nach neuen Hütern, denn unser altes Team war nicht gerade das zuverlässigste. Was folgte waren einige coole Stunden im Raid, in Trials of Osiris und in den Strikes, bis schließlich ans Tageslicht kam, dass meine alten Clan-Member (also die unzuverlässigen) mich gar nicht mal sooo gern hatten und hinter meinem Rücken ganz schön gemein waren. Das war tatsächlich verletzender als es sich anhört und führte schließlich zum Bruch des gesamten Clans. Ich und Alex hielten witzigerweise aber zusammen, denn auch er wurde menschlich mittelfristig enttäuscht. Ist ja auch erstmal egal, das hier soll keine Kindergarten Schlammschlacht werden.

Ich hab dann mit Alex wieder verstärkt gezockt und wir hatten mehr Spaß denn je, denn nicht nur TTK war eine richtig geile Erweiterung, auch sind wir in dieser Zeit richtig gute Freunde geworden und haben auch abseits von Destiny in einer PS4 Party abgehangen.

Irgendwann kam dann der Tag, als Fabian mich frug, ob ich seinem Team nicht beim neuen Raid helfen könne, denn ich hatte schon genug Erfahrung. Fabian selbst habe ich ebenfalls in unserem Stamm-Forum kennengelernt, damals musste ich ihm allerdings erst einmal erklären was Minecraft ist … im Jahre 2015. ZWEITAUSENDFÜNFZEHN!

Spaß beiseite, ich hab ihm natürlich geholfen und habe auch noch Alex mitgeschleppt, damit es etwas flotter von statten geht und weil ich im erklären ungefähr so gut bin, wie im Kühe melken. Scheiße. Die Chemie hat sofort gestimmt und wir haben Fabian unter unsere Fittiche genommen, wurden auch gute Freunde mit ihm und fingen auch abseits von Destiny an die verschiedensten Spiele zusammen zu spielen. Mittlerweile sind wir drei ein eingespieltes Team und sogar richtig richtig, richtig gute Freunde, die nicht miteinander-, aber auch nicht ohne einander können.

Ich muss an dieser Stelle zugeben, dass ich jetzt nicht viel über das Spiel geschrieben habe, aber irgendwie war es mir auch nicht so ein großes Bedürfnis. Jahr 2 wird mich für immer in Erinnerung bleiben, als das Jahr in dem Fabian und Alex zu meinen Brüdern wurden und dafür bin ich Bungie sehr dankbar.


Fabian meint: 

Während meine Erfahrungen im Jahr 1 durchwachsen waren, ist die Hoffnung im Jahr 2 nicht besser gewesen. Als ich noch damals mit bekannten durch die Arenen gerannt bin und jedes erdenkliche PvP-Event mitgemacht habe das ich nur in die Finger bekam, verging die Zeit bis zum großen Destinysilvester wie im Fluge. Die ersten Ankündigungen wurden verstreut und der Hype war wieder da. Angefangen bei den angekündigten neuen Schwertern, etwas extrem banales was mir aber ein pures glänzen in den Augen bescherte. Auch die neuen Exo-Waffen und Rüstungen wussten zu überzeugen. Also was macht der moderne Hüter von heute, logisch, er zückt den Geldbeutel und schiebt Bungie wieder etwas Geld nach. Immer mit einem etwas mulmigen Gefühl im Magen, denn die Achterbahnfahrt der Gefühle aus Jahr 1 saß noch immer in den Knochen. Aber wie in jedem guten Drama sollte auch der kleine Fabian ein Happy End bekommen.

Die Story wusste sofort zu überzeugen. Interessante Dialoge, mehr Hintergrundinfos und neue Geheimnisse gab es zu entdecken. Man war sofort wieder Feuer und Flamme und wusste gar nicht was man zuerst erledigen soll. In hitzigen Missionen schoss man sich durch die Besessenen. In den neuen Strikes erlegte man neue Bosse. Auch das veränderte Levelsystem wusste zu überzeugen. Wohingegen in Jahr 1 alle gleich aussahen um das höchste Level zu erreichen, konnte man jetzt selbst bestimmen welches Gear den höchsten Wert erkletterte. Das und viele andere Verbesserungen später, ging auch schon der neue RAID online. Gebannt saßen wir damals vor den Monitoren und haben den großen Jungs zugeschaut, wie diese sich dem Spektakel widmen. Mechaniken probieren, Wege suchen, Kisten entdecken. Doch man selbst fand nie die Leute um das Projekt zu bewältigen.

Doch wo Schatten ist, da ist auch Licht. Moritz und ich tangierten uns immer wieder in einem Forum und merkten das ab und zu die Chemie stimmt. Weil uns mal wieder die Leute gefehlt haben, sind wir auf der Suche gewesen nach einem netten Hüter der uns hilft. Moritz bot sich damals bereitwillig an und meinte er würde gerne noch einen seiner Jungs mitbringen, damit wir nicht nur jungfräuliche Damen sind. Und da kam dann auch schon Alex ins Spiel. Die beiden kannten sich schon aus mit den Mechaniken und erklärten uns das alles in Seelenruhe. Doch nach diesem glücklichen Fund der Verbündeten kam dann auch schon der erwartete Schicksalsschlag. Filmreifer wie es in keiner Soap sein kann zerbrach mein Destinyteam und ich stand völlig alleine da. Ein einsamer Hüter auf Streife. Doch ich hätte nicht erwartet, das dies nun das Beste war was mir hätte passieren können. Ehe ich mich versah bin ich in die Obhut von Alex und Moritz gelangt. Die ersten Stunden Destiny zu dritt gingen ins Land. Im Team von denen beiden wurde ein Platz frei und ich fand meinen Platz an der Sonne. Aus den zwei fremden Dudes wurden richtige Freunde für mich. Denn das ist Destiny auch, ein Ort an den fremde Menschen zu Freunden werden können. Schnell war der Content gelutscht und man wand sich neuen spielen zu. Mit Alex und Moritz an meiner Seite verstärkte sich die Solidarität und man verbrachte auch abseits von Destiny schöne Stunden. Doch mit dem Aprilupdate und auch dem Loch an wirklich interessanten spielen kam auch wieder Destiny zurück. Dieses mal direkt zu dritt stiegen wir in das Geschehen ein. Holten verpasste Missionen nach und bestritten den RAID. Einige Stunden flossen im Eisenbanner in das Spiel. Wir durchlebten wieder einer Achterbahn der Emotionen.

Schon mit einem prüfenden Blick in Richtung Jahr 3 und dem kommenden Update ladeten wir die Waffen durch. Klopften uns den Staub von der Rüstung und blickten dem anstehenden Destinysilvester entgegen.


Alex meint:

Als das zweite große Destiny-Jahr angekündigt wurde, hat sich unsere kleine Gruppe wieder etwas zusammengerauft und wir haben versucht, uns so gut wie möglich auf den Jahreswechsel vorzubereiten. Trotzdem blieben Spannungen, gerade da von einem Raid-Kollegen die Freundin etwas anstrengend war bzw. bestimmt noch ist, denn diese hat den leeren Platz, den Moritz hinterlassen hat, gut gefüllt.

Als dann endlich das Spektakel begann, gab es direkt wieder Streit, denn drei aus unserer Raid-Gruppe kamen nicht mit dem Leveln hinterher und als der neue Raid an den Start gegangen ist, mussten wir uns ganz schön viel Zeit nehmen, um alle an das Startlevel des Raids anzugleichen.

Als dies dann endlich geschafft war, gab es ein langes Wochenende, wo wir krampfhaft versucht haben, den Raid zu schaffen. Das Problem war nur: Wir haben knapp vier Stunden gebraucht, um den ersten Boss zulegen. Nachdem zweiten Abend hatten wir den nächsten Boss, nur wollte dann ein Teil der Gruppe nicht weitermachen, sondern erst einmal warten, bis wir höher im Level sind, damit es einfacher wird. Das war der Zeitpunkt, an dem es mir zu bunt wurde und ich angefangen habe, nach neuen Leuten zu suchen. Aber zu dem Zeitpunkt habe ich auch Moritz wiedergefunden und ohne dieses erneute Aufeinander treffen wäre ich wohl auch nicht bei den Pixeltypen gelandet.

Nun da Moritz sich eine neue Gruppe suchen wollte, haben wir zu viert eine neue Gruppe gegründet, welche dann mit dem neuen Raid angefangen hat und ihn sogar nach einigen harten Versuchen geschafft haben. Die alte Raid-Gruppe ist auseinander gegangen und ich habe so einige gute Freunde verloren, da diese Moritz auf den Tod gehasst haben. Und dass alles nur wegen einem kleinen dummen Spruch. Als wir dann ein-, zweimal Raids hinter uns hatten, haben wir angefangen, für eine nicht näher beschriebene Seite zu streamen, so ist auch Fabian zu uns gestoßen.

Moritz kannte ihn schon vorher, hat aber noch nie so richtig mit ihm gezockt. Fabian brauchte mit seiner Truppe etwas Hilfe. Moritz half und etwas später hat Moritz mich gefragt, ob ich auch dazu kommen könnte, da einer fehlte. So habe auch ich dann endlich Fabian richtig kennengelernt, nur haben wir da noch nicht so oft zusammen gezockt wie jetzt.

Leider hat innerhalb dieser Zeit meine Lust auf Destiny stark nachgelassen, sodass sich unsere Gruppe aufgelöst hat und ich sechs Monate Pause gemacht habe. Aber nach den sechs Monaten, hat mich das Fieber wieder gepackt und ich habe den Hard-Raid bestritten und alle meine Chars auf das maximale Level gezogen. Das war dann aber auch schon das „große Jahr Zwei“.

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