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Destiny – Ein pixeliges Fazit!

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Hier sind wir nun auch schon beim letzten Teil unserer Destiny Reihe angelangt. Es soll noch einmal ganz darum gehen, was wir nun von Destiny halten und ob wir uns jetzt genauso wieder über ein neues Addon, oder gar einen neuen Teil freuen würden. Welche Lehren haben wir gezogen? Was bedeutet uns Destiny und vor allem: Wo ist eigentlich Alex?

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=qJMHDm8WiRg

Puh, so endet nun auch unsere kleine Reise durch Destiny und was soll ich sagen? Noch immer liegt mir dieses Spiel schwer im Magen. Auf der einen Seite liebe ich Destiny, in kaum einem Spiel hab ich so viel Zeit verbracht, ABER ebenfalls in keinem anderen Spiel hatte ich so viel Streit mit meinen Freunden. Gut dazu muss ich sagen, dass wir alle ziemliche Sturköpfe sind und eine einheitliche Meinung fast nie herrscht … alles andere wäre ja auch langweilig 😉

Es ist also schwierig für mich eine endgültige Meinung zu fällen, denn nie lagen Leid und Freude näher beieinander. Was ich allerdings sagen kann: Die positiven Gefühle überwiegen alles, denn nicht nur habe ich Alex und Fabian dank Destiny überhaupt erst kennen lernen dürfen, auch hatten wir verdammt viele schöne Stunden zusammen. Wir haben zusammen gelacht, geweint und gejubelt, aber dennoch kommen immer mal wieder Tiefphasen wo wir uns gegenseitig nicht riechen können und das liegt nicht zuletzt auch an Destiny. Eben weil man viel Zeit und Herzblut hinein buttert, weil man selbst voran kommen möchte und eben weil Destiny mittlerweile recht viele Aktivitäten bietet, die nicht zwangsläufig jedem zu jeder Zeit schmecken.

Ich persönlich kann jedem aber nur raten einmal Destiny selbst auszuprobieren. Bisher bin ich zu keinem Spiel so oft zurückgekehrt, wenn ich einmal damit für längere Zeit aufgehört habe, noch nie habe ich teilweise Wochenenden nur vor einem einzigen Spiel gesessen. Destiny bedeutet für mich Freundschaft, Hass, Leidenschaft und vor allem Spaß, denn egal wie negativ meine Worte klingen mögen, der Spaß war zu jeder Zeit gegeben und egal wie viel Streit es gab, uns wurde immer recht schnell klar, dass es am Ende doch nur ein Spiel ist und kein Streit der Welt das wert ist.

Eine definitiv durchwachsene Zeit liegt hinter mir, mittlerweile bin ich auch am Ende vom Content angelangt und viel Motivation aktuell gibt es nicht mehr. Auf was ich mich aktuell besonders freue ist zum einen das April Update, denn da wird meistens immer noch cooler Content nachgeschoben UND ich freue mich auf die Ankündigung von Destiny 2. Ich bin gespannt wie sich das Spiel verändern wird, welche Neuerungen dazukommen und vor allem, wie viele Stunden auch dort ins Land ziehen werden.

So das war es dann aber auch, ich bin raus hier und ich werden in den nächsten Tagen in den verdienten Destiny Urlaub gehen, denn zum spielen habe ich aktuell eh genug, da muss ich jetzt halt mal Destiny hinten anstellen.

Over and Out!

P.S. Alex ist leider verhindert und konnte daher an dieser letzten Vernissage nicht teilnehmen.


Fabian meint:

Nun endet auch schon unsere Reise in Destiny und es wird wie immer am Ende Zeit für ein Fazit. Dabei soll es bei mir zumindest keine Wertung sein, denn die Jahre in Destiny waren so durchwachsen, ich wüsste nicht was ich da für eine Note drunter setzten sollte. Vielmehr soll es ein persönlicher Rückblick werden nach den Jahren in Destiny.

Was kann ich also nach der Zeit in Destiny sagen. Es ist nach so einer Achterbahn echt schwer zu wissen wo man anfangen soll, wie man das in Worte fassen soll. Ich habe Destiny mit Freunden begonnen, welche heute nicht mehr an meiner Seite sind. Hab Menschen gefunden die mich enttäuscht haben und andere kennen gelernt, die nun richtige Freunde für mich sind. So ausgelutscht und so oft ich es gesagt habe, es ist eben diese Achterbahnfahrt die in Destiny sich eingeprägt hat. Angefangen beim Release und dieses immense Hoch und dem sofortig folgendem Tief. Die Zeit in der man monatelang abstinent war, aber dann wieder Wochen lang nichts anderes Spielen konnte. All diese Impressionen in Worte zu fassen gleicht einem nicht möglichen Aufwand.

Destiny hat etwas geschafft was kein anderes Spiel geschafft hat, es hat mich nach den Monaten in denen ich alles andere lieber gespielt habe, doch wieder zurückgeholt. Es war nie wirklich weg, immer im Hintergrund, bereit wieder gestartet zu werden. Es hat sich verbessert, aber immer das ohne den roten Faden zu verlieren. Destiny damals und noch mehr heute wird immer ein Teil meiner Spieleerfahrung sein. Es ist das Spiel das ich mitunter am intensivsten gespielt habe, viel gelacht und immer wieder gerne gestartet habe. Ich habe es geliebt und gehasst, verflucht und vergöttert. Ich werde niemals eine stimmige Meinung zu diesem Spiel finden. Was ich aber sagen kann ist, ich habe es nie bereut und ich würde es jederzeit wieder tun.

Destiny ist die Symphonie eines Lebensabschnitts. Der Content endet bald, diese Reise geht langsam zu Ende. Der letzte Loot ist eingesteckt, der letzte Raid geschafft, das letzte Event miterlebt. Doch wir wissen, es wird nie ein Ende sein. Mal wieder streift mein Titan durch die Galaxie, steuert den Turm an. Verabschiedet sich vom Sprecher, legt seine Rüstung ab und schaut in den Himmel hinauf. Wissend er hat all das erreicht was er wollte. Lebe lang, Hüter. Bis bald Destiny, eine niemals endende Geschichte. Ich werde wiederkehren. Der letzte macht das Licht aus.

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