RückblickendVideospiel

Jahresrückblick 2016 – darin haben wir uns verliebt!

Das Ende naht. Zumind­est für das Jahr 2016­. Die letzte große Re­lease-Welle ist schon­ längst auf uns Konsu­menten übergeschwappt­. Blockbuster, Geheim­tipps und Titel die m­ehr Aufmerksamkeit ve­rdient hätten. Und an­dere besser gar nicht­. Für uns persönlich­ war das Jahr picke p­acke voll und gefühlt­ hat man trotzdem 95­% der Spiele nicht ge­spielt. Der Pile of Shame­ ist wieder mal gewac­hsen. Wie das kommt? ­Schlechtes Zeitmanage­ment und wöchentliche­ Sales. Aber unser gan­z persönliches Versag­en in der Hinsicht so­ll in diesem Artikel ­gar nicht Thema sein.

Wir Pixeltypen möchte­n auf das noch nicht ­ganz vergangene Jahr zurückblicken und hab­en bereits die einzel­nen Monate knallhart in unserem Podcast ­durchgenommen. Die monatlichen Hig­hlights hin oder her ­– wir möchten von uns­eren ganz persönliche­n Tops und Flops erzä­hlen. Jeder von uns s­pielt Videospiele. Manchmal mehr und manch­mal weniger. Mal tref­fen wir uns auf Schlachtfeldern und lachen­, fluchen und schreie­n. Und oft genießen w­ir die Ruhe der Einsamkeit­ und der Faszination vollkommen in Videosp­ielwelten abzutauchen­. Also, was waren uns­ere Lieblingsspiele i­m Jahre 2016 und bei welchem Titel wären w­ir am liebsten gleich­ weinend aus dem 18.446.744.073.709.55­1.616. Stock gesprungen? E­infach weiterlesen un­d vielleicht sagt ihr­ uns am Ende was euch­ im Gedächtnis und He­rzen geblieben ist?

Marco meint:
Eine Rangliste bei den Spielen die mir besonders gut im Jahr 2016 gefallen haben gibt es nicht. Für mich persönlich alles fantastische Spiele die man gespielt haben sollte. Beginnen möchte ich mit Uncharted 4: A Thief’s End. Muss man denn noch eigentlich etwas zum Spiel selbst sagen? Eigentlich ja nicht mehr, aber zum Jahresabschluss dann doch nochmal. Denn es ist das vermeintliche Ende der Serie und einen gebührenden Abschluss einer Reihe zu finden, ist gar nicht so einfach. Weder bei Videospielen, noch bei Serien oder Filmen. Die Fans erwarten im Grunde alles. Es soll knallen, aber auch nicht zu viel, man möchte noch eine gute Zeit mit den Charakteren haben, aber es soll auch nicht dröge werden und am besten noch abwechslungsreich, ohne dabei zu hastig zu werden. Ja, schon der ein oder andere ist daran gescheitert. Nathan Drake und seine Gang aber nicht. Es wird deutlich weniger gemordet und gemeuchelt, was im Grunde alle in den Vorgängern bemängelt haben – und dann ist es im vierten Teil zu wenig – Ok?! Kritiker sind schwierig. Ich hatte einen riesen Spaß. Sei es die Grafik, die Interaktionen mit und zwischen den Charakteren. Der Anfang, die Mitte und das Ende. Ein Rundum-sorglos-Paket mit ordentlich Feuerwerk und Emotionen. Uncharted behält auf ewig einen Platz in meinem Herzen.

Der nächste Titel wurde schon auf unserer Seite im Review ausreichend gelobt. Inside. Daher könnte ich mich auch hier sehr kurz halten. ABER, kein Wort und kein Satz zu Inside ist verschwendet. Noch immer schweben Fragezeichen in und um meinen Kopf. Warum? Wieso? Was ist nur passiert? Und überhaupt. Limbo war schon großartig. Inside legt noch Schippen und eine ganze Schubkarre oben drauf. Kauft es euch und genießt es. Eine Stück Schwarzwälder Kirschtorte das ihr gerade gegessen habt und plötzlich sitzt das nächste Stück auf eurem Teller. Immer und immer wieder. Kann man das schlecht finden? Nope, eben nicht.

Zu guter letzt – The Last Guardian. Lange habe ich warten müssen und es ist auch der letzte große Triple-AAA-Titel den ich in diesem Jahr gespielt habe. Ein Spiel, dessen Werdegang alles andere als rund lief – ganz im Gegenteil. Ein Spiel, dessen Erwartungen bei Fans und gerade auch bei den Kritikern, die es nur schlecht reden wollen, bzw. nur darauf gewartet haben es endlich zu dürfen sehnlichst erwartet wurde. Und? Es ist ganz großes Kino. Noch nie zuvor konnte ich so natürlich und echt mit einer künstlichen Intelligenz agieren. Noch nie saß ich vorm Fernseher und habe Kommandos ins Headset gesprochen, als würde ich gerade einen Hund dressieren und noch nie habe ich mich so oft für die Rettung aus sämtlichen Lagen bedankt. Trico ist herzlich, wunderschön und verzaubert mit seinem Wesen. Die Kamera ist nicht immer perfekt und auch die Steuerung mag für den ein oder anderen zu Träge sein. Und ja, bei vielen anderen Spielen würde es zu einem Shitstorm führen – warum es aber bei The Last Guardian nicht der Fall ist erfahrt ihr ausführlich im Review. Mein Herz wurde erobert.

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Marcel meint:
Ja, das Spielejahr 2016 hatte so einiges in der Pipeline. Nach dem doch (für mich) enttäuschenden Jahr 2015 war 2016 dann vollgepackt mit tollen Titeln. Ich will und kann auch nicht auf alles eingehen, aber es war brutal schwer dieses Jahr einzelne Titel zu ernennen vor allem deshalb, da ich durch eine Schulterverletzung sehr viel Zeit hatte zum zocken. Aber am Ende konnte ich dann doch ein paar Titel ausmachen, die ich hier noch einmal erwähnen möchte.

Zu aller erst wäre da Gears Of War 4. Ja, GoW4 erfindet das Genre nicht neu – hat aber irre viel Spaß gemacht. Sei es die Kampagne oder der Multiplayer-Part, hier stimmte einfach alles. Gears Of War 4 ist für mich einer von zwei Titeln die mich doch sehr überrascht haben. Der zweite wäre dann auch schon Final Fantasy XV. Meine Güte … da kam doch tatsächlich zum Ende des Jahres hin noch mal ein Spiel, dass ich eigentlich nur aus Interesse gekauft habe. Zu meinem Glück muss ich sagen. Dieses Spiel hat mich förmlich in seinen Bann gezogen. Sei es die Spielwelt, die Charaktere oder auch die Story, all dies hat dazu geführt, dass ich den PS4-Controller nicht zur Seite legen wollte. Mit 31,5 Spielstunden auf der Uhr, habe ich dann auch das Ende des Spiels gesehen. Aber eines ist sicher, es werden noch mehr Spielstunden dazu kommen.

Bevor ich aber zu meinem Spiel des Jahres komme, möchte ich auch noch 2 weitere Spiele erwähnen, mit denen ich wahnsinnigen Spaß hatte. Das wäre zum einen Dark Souls 3 und zum anderen Dishonored 2. Über ersteres muss ich nicht viel sagen. Klasse Franchise das mit seinem dritten Teil ein klasse Ende gefunden hat. Bei Dishonored 2 möchte ich nur noch einmal loswerden, wie toll das Spiel ist. Schaut es euch unbedingt mal an.

Soll ich dann mal zu meinem GOTY kommen? Ne, ich präsentiere euch jetzt erst mal das Spiel, dass mich am meisten enttäuscht hat. Und zwar rede ich von Uncharted 4. Ja, es sieht super aus. Aber das allein macht es nicht zu dem, was es hätte sein können. Uncharted 4 bedient sich aus allem, was man aus Teil 1-3 kannte und geht damit den sicheren Weg. Ist auch ok, damit kann ich leben auch wenn ich es nicht so toll finde. Warum es mich aber so enttäuscht hat, ist die Story. Mit The Last Of Us hat Naughty Dog ja bewiesen, dass sie packende Geschichten erzählen können und gleichzeitig die Charaktere eine glaubhafte Persönlichkeit haben. Das alles fehlt mir in Uncharted 4. Das war (für mich zumindest) immer eine der größten schwächen der Serie. Ich hatte bei Teil 4 einfach die Hoffnung das es besser wird aber wurde eines besseren belehrt. Der Bruder von Nathan (ich weiß nicht einmal mehr seinen Namen) ist so Charme befreit wie eine Dose Bohnen. Ich weiß natürlich auch, dass es die meisten von euch da draußen gefeiert haben bzw. immer noch feiern und das ist ok für mich. Für mich selber war Uncharted 4 einfach nur ein Spiel, dass sein großes Potential einfach nach hinten gepackt hat und lieber die sichere Schiene gefahren ist. Daher, meine persönliche Enttäuschung des Jahres 2016.

So, nun aber zu meinem Spiel des Jahres. Und zwar handelt es sich hierbei um Forza Horizon 3! Ja, ein Rennspiel. Hätte ich selber nie gedacht, dass ich mal so was von mir gebe aber es ist nun so. FH3 hat mir einfach soviel Spaß bereitet dieses Jahr und tut es noch immer. Es spielt sich super, sieht grandios aus, der Sound ist klasse und der Online Modus macht einfach soviel Spaß wie kein anderer in dem Rennspiel-Genre zuvor. Mehr muss und ich will ich dazu nicht sagen – spielt es am besten einfach selbst!

In dem sinne, freue ich mich schon auf das Jahr 2017. Den da wird wieder sehr viel gutes Material auf uns zu rollen.

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