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Forza Horizon 3 – Blizzard Mountain DLC

Mit einem Ferrari F40 in den Sonnenuntergang rasen? Mit einem Ford Raptor durch die weiten Wüsten des Australischen Outbacks düsen? SCHLUSS DAMIT. Jetzt geht es auf den eisigsten Berg Australiens! Blizzard Mountain. Ja, richtig gehört! EISSIGER BERG in Australien. Und wer jetzt anfängt den Kopf zu schütteln: Es ist immer noch ein Video Spiel, denkt daran! 😉

Ja, die Rede ist vom brandaktuellen Forza Horizon 3 DLC Blizzard Mountain. Fabian und Ich  haben uns wieder mal hinters Steuer gewagt um euch zu sagen, ob sich das Geld lohnt, dass ihr für den DLC ausgeben müsstet. Über die DLC Politik werden wir uns hier nicht auslassen, da es hier nur um die Qualität des DLCs gehen soll. Eines schon mal vorweg: Wir sind begeistert.

 

Fabian meint:

Ein Sturm zieht auf, es ist kalt. Ich höre das Rauschen des Schnees, das knarzen des Eises unter meinen Reifen. Nachdem ich alles erreichen konnte was ein junger Horizonchef schaffen konnte führt mich meine Reise in die Weiten der Berge. Wir verlassen das sonnige Australien und brechen in Richtung Berg auf.

Angekommen am Berg werde ich, spektakulär wie es eben sein muss, von einem Helikopter ausgeklinkt und ich falle zu Boden, der erste Schnee unter meinen Winterreifen. Ich lasse den Motor einmal aufhören, lasse die Kupplung schnappen und brause los. Obwohl ich noch nie den Schnee unter den reifen hatte fühlt es sich gleich vertraut an. Ein Blick schweift über das Tal und ich sehe die kleine verschneite Ortschaft wo das Festival schon auf mich wartet.

Während mein Motor durch die Kurven jault und meine Reifen nach Traktion suchen, bahne ich mir meinen Weg ins Tal. Auch wenn es im Rahmen von Horizon 3 keinen Schnee gab und viele wohl dachten es fühle sich fahrerisch an wie normale Dirt Strecken, lag hier sehr daneben. Der ständige Wechsel zwischen Asphalt, verschneiten Wegen, vereiste Flächen und der hoher Pulverschnee, immer im Wechsel des Untergrunds brausen die Fahrzeuge über die Straßen. Aber was auf den Boden passiert ist nicht alles – immer wieder ziehen dunkle Blizzards auf die einem die Sicht und Orientierung rauben. Bildtechnisch ist hier einfach ein Feuerwerk geboten! Das Feeling durch den Schnee kontrolliert zu gleiten kommt zu keiner Sekunde einem gleich oder ähnlich vor.

Und da man als Horizonchef ja auch alles erreicht hat an Fans was nur mögloch war, denkt man sich was neues aus, wie wäre da also ein Sternesystem wo ich für verschiedene erfüllte Zusatzaktionen Sterne erhalte? Gedacht, getan. Dabei führt einen die Erweiterung durch alle möglichen Teilorte durch. Mal braust mein hochgezüchtetes Raidfahrzeug durch den Pulverschnee und springt über die Klippen, ein anderes mal knattert mein Rally-Monster durch die engen Gassen des Rundkurses. Immer eine Prise Schnee zwischen den Reifen.

All das geschafft widme ich mich dem letzten Rennen, dem King oft he Hill, das worauf man wartet. Gestartet im Dorf bahne ich mir meinen Weg durch die Häuserschluchten. Über einen engen Pass brausen wir im Korso den Berg hinauf, ein dichter Blizzard zieht auf, man sieht nichts mehr. Man hört nur die jaulenden Motoren, das rutschen über den Schnee. Doch auf einmal lichtet sich das Unwetter, angekommen am Scheitelpunkt des Berges zieht das Ungetüm ab und man erblickt die wunderschönen weiten des Berges. Über die Sprungschanzen und nochmals engen Serpentinen gelangt man wieder ins Tal, wo man schlussendlich als King of the Hill gefeiert wird. Und hier endet auch meine Reise. Ich werde noch viele Stunden im Schnee verbringen. Mir die Zeit beim jagen der Highscores vertreiben. Die Aussicht genießen.

Für mich gilt, es ist eine perfekte Erweiterung zu einem perfekten Spiel. Es ist für mich nicht möglich das objektiv zu sehen. Horizon ist für mich das fleischgewordene feuchte Traum eines Rennspiels. Ich kann jedem der mit dem Hauptspiel Spaß hatte die Erweiterung nur wärmstens ans Herz legen.

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