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Horizon: Zero Dawn – frisch angespielt

Die lange Zeit des Wartens ist nun endlich vorbei, am 1. März erscheint Horizon Zero Dawn offiziell in Deutschland. Wir konnten bereits eine Version ergattern und wollen euch nun einmal unsere ersten Eindrücke schildern. Ein vollständiges Review lest ihr hier bei uns natürlich auch noch in den kommenden Tagen.

Wir möchten an dieser Stelle noch nicht zu tief auf die Story eingehen, die Gefahr jemanden zu spoilern ist zu hoch und noch haben wir nicht genug gesehen, um das Gesamtbild zu verstehen.

Horizon spielt in einer Postapoklayptischen Zukunft, in der gefährliche Maschinendinos die Herrschaft über die Erde an sich gerissen haben und dafür sorgten, dass die Menschheit in steinzeitliche Lebensformen zurück gedrängt wurde. Woher diese Maschinen kommen, wissen wir nicht.

Wir schlüpfen in die Rolle von Aloy, einer verstoßenen, deren genaue Herkunft wir nicht kennen. Sie lebt mit ihrem Ziehvater Rost in den Wäldern der Nora-Region. Rost selbst war einst Mitglied des Nora-Stamms, wurde jedoch zusammen mit der Neugeborenen Aloy verstoßen, warum das so ist erklären wir euch wann anders. Zusammen trotzen sie allen Gefahren und Aloy wird schließlich zu einer waschechten Jägerin ausgebildet. Ihr größter Wunsch ist es, ein Teil des Nora-Stamms zu werden, um mehr über ihre Herkunft und ihre Mutter zu erfahren. Und das ist letztlich alles, war wir zur Geschichte sagen wollen.

Im Kern ist Horizon ein Action-Rollenspiel, wir vollenden Quests, nehmen Nebenaufträge an, führen Dialoge und verteilen Skillpunkte – getreu dem Motto: Looten und Leveln!

Und genau das macht Horizon verdammt gut, die Quests sind abwechslungsreich, die Geschichte ungemein spannend, die Dialoge sind vielseitig und geben unglaublich viele Einblicke in die Spielwelt, was das ganze deutlich lebendiger macht und sogar ein Stück glaubwürdiger. Klar, in welcher Realität sollen Robodinos bitte glaubwürdig sein? Aber in einer Zeit, wo wir unser Smartphone nach dem Wetter, oder dem nächsten Restaurant fragen können, weiß man nicht was in 100 Jahren mal Phase ist. Guerilla Games beweißt hier auf jeden Fall sein Talent für Spiele abseits von Killzone. 

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Spiels ist Crafting, wir stellen Pfeile her, verbessern unsere Ausrüstung und brauen uns Heiltränke und das zum Teil in Echtzeit während eines Kampfes. Dank der nahezu perfekten Steuerung geht das super von der Hand und man hat nie das Gefühl die Kontrolle über das Geschehen zu verlieren. Dieser Grad der Perfektion kommt aber leider nicht von ungefähr, das Crafting der Pfeile ist ähnlich wie in Far Cry, das Klettern und das allgemeine Movement wurde dreist bei Assassin’s Creed abgekupfert und wer die Mutagene aus The Witcher 3 kennt, wird diese auch in Horizon wiederfinden. Alles in allem, haben sie sich nur einzelne Sahnestücke aus anderen Spielen genommen und das ist bis Dato auch mein einziger Kritikpunkt zum Spiel. Meckern auf ganz ganz hohem Niveau also.

So wo stehen wir also? Horizon ist genau das geworden, was es sein wollte – ein spannendes, motivierendes und vor allem verdammt gutes Rollenspiel. Technisch ist es ein Meisterwerk, es sieht brutal gut aus, läuft zu jeder Zeit flüssig und hat einen der besten dynamischen Tag/Nacht-Wechsel aller Zeiten. Nach ca. 5 Std. Spielzeit sitzt die Nadel verdammt tief und wir können es kaum abwarten endlich weiter zu spielen.

Wie gesagt, dass ganze hier ist nur ein Ersteindruck, mal sehen welche Überraschungen das Spiel noch für uns parat hat.

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