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AER: Memories of Old

AER ist ein Entdeckerspiel, das sich um eine Welt dreht, in der die Götter vergessen wurden und die Welt nur noch in Fragmenten existiert – also in kleinen Inseln, die in der Luft schweben. Als  Spieler tauchen wir in die Welt von Auk ein, einer Frau, die sich in einem Vogel verwandeln kann. Mit ihr gleiten wir über die sehr groß gewordene Welt und erkunden Ruinen, sprechen mit Geistern und erfahren mehr über die Welt und was da eigentlich passiert ist.

AER sieht wirklich schön aus. Es hat malerischer Landschaften in einem minimalistischen Stil gehalten, die ein echtes Indie-Feeling entfalten.

Die NPCs sind rar gesät, versprechen aber kurze und prägnante Gespräche, die den Spieler konstant weiterleiten, um den Flow nicht zu unterbrechen.

Immer wieder darf der Spieler kleinere Tür-Rätsel lösen, um weiterzukommen. Dabei werden keine lästigen Tutorial-Nachrichten angezeigt, sondern die Spielwelt selbst zeigt einem die richtige Lösung, wenn man denn aufmerksam hinschaut.

Die Entwickler “Forgotten Key” gehen von einer Spielzeit zwischen 3 und 8 Stunden aus. Schnelle Spieler, die einfach nur von A nach B kommen wollen schaffen es dabei in 3 Stunden, Spieler, die mehr von der sehr schönen, aber auch traurigen Geschichte erfahren wollen, brauchen gut 6 bis 8 Stunden. Die Rätsel sind wirklich einfach gehalten und wer sich hier und da mal umschaut, sollte keinerlei Probleme mit diesen bekommen.

Ganz wichtig: In dem Spiel wird nicht gekämpft! AER ist ein reines Entdeckerspiel, das auf seinen Rätseln, seiner überaus guten Flugsteuerung und seiner Geschichte aufbaut.

Das Spiel wird im Oktober diesen Jahres erscheinen, dabei gibt es eine PC, Xbox One und PS4-Version, die sich alle gleich gut und performant spielen lassen sollen.

Fazit:

Die Demo hat außerordentlich viel Spaß gemacht und viele interessante, aber auch sehr schöne Welt-Fragmente gezeigt. Man verliert sich sehr schnell in der Welt und bleibt nicht lange auf dem Pfad der Hauptquests. Mich hat es ein wenig an “RiMe” erinnert, vielleicht mit einem kleinen Touch von “The Journey”.

 

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