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RAM-Preise steigen weiter

Wer kennt das nicht? Der Spielemonat Oktober ist angebrochen und das ein oder andere Spiel möchte nicht mehr so richtig auf dem hauseigenen Rechner laufen. Man hat entweder stetige Ruckler oder muss dann doch mal auf jene Grafikeinstellung verzichten, die jenen Rechner so viel attraktiver gemacht haben als es die PlayStation zu diesem Zeitpunkt war.

Für all jene, die sich also überlegen, ihrem Rechner eine kleine Wellnesskur in Sachen RAM zu verpassen, sieht es wirklich schlecht aus. Der RAM-Preis hat sich in den letzten Monaten stetig erhöht. Dies liegt zum einen an den Smartphone-Herstellern, die große Mengen an mobilen RAM für ihre Produktionen benötigen. Zum anderen liegt der hohe Preis aber auch deswegen so hoch, weil viele Hersteller dieses Manko ausnutzen, und mehr mobile RAM-Bausteine als DRAM herstellen – zum Ärgernis des Käufers, der dadurch mehr bezahlen muss, da dies ja dann begehrter und somit monetär gesehen auch mehr wert ist.

Manchen Gerüchten im Internet zur Folge, die teils sehr glaubhaft wirken, geht man sogar von einer Preissteigerung von bis zu 15% bis Ende des Jahres aus! Normalerweise konnte man immer davon ausgehen, dass die Preise im ersten Quartal sinken, da das Weihnachtsgeschäft dann auch ausgelaufen ist und die Hersteller zu ihren üblichen Preisen oder sogar darunter ihre Artikel anbieten. Nun scheint es aber leider so, als ob sich die Preiskrise noch ein wenig hinauszögert.

Kurz gesagt: Wer noch einmal seinen Rechner aufpolieren möchte, der sollte dies vor der nahenden Preissteigerung tun oder eben warten, bis sich der Sturm gelegt hat – das wiederum kann aber noch lange dauern.

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