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Attack on Titan 01×25 – “Monster gegen Monster”

Die letzte Folge der ersten Staffel Attack on Titan verspricht vor allem Spannung und natürlich auch einen Cliffhanger.

Die letzte Episode hat mit Erens Verwandlung geendet und so hat auch diese Episode begonnen. In dieser Folge geht es nämlich um jenen Kampf, der sich nun schon seit 6-8 Wochen angebahnt hat: Eren gegen Annie.

Erstaunlich ist, dass sich die Folge dieses Mal trotz ihrer Action auch für die emotionale Seite des Gefechts Zeit nimmt. So sieht man Kommandant Erwin in der Bredouille, da er zwei Titanen auf die Stadt losgelassen hat und wie er sich schließlich dafür rechtfertigen muss bzw.  mit den Konsequenzen seines Handelns leben muss. Levi, sein treuer Unterstützer, hält in dieser Folge das Versprechen, das er Eren zuvor gegeben hat und die Militärpolizei glänzt mal wieder mit Unsicherheit und Unwissen.

Mikasa und Armin versuchen indes, Eren zu unterstützen, was ihnen nur schwerlich gelingt, da sie an den Titanen nicht herankommen, der in seinem Zorn fast die ganze Stadt platt macht – ein ziemliches Godzilla-Feeling also.

Annie, die bisher nicht wirklich als das ultimative Böse dargestellt werden konnte, zeigt auch in dieser Folge einer eher emotionale und ängstliche Seite.

Die sonst so fröhliche Hanji ist aber auch wieder mit dabei, nur dieses Mal sieht sie dem Schrecken nicht mit einem Lächeln ins Auge.

Neben Mikasa und Armin darf auch Jean seine loyale Seite zeigen und Eren unterstützen, wenn auch nur mit leeren Worthülsen, die seinen Ärger über Erens Schwäche verstecken sollen.

Ob die Folge ein würdiges Staffelfinale war? Auf gar keinen Fall! Hauptproblem ist leider, dass am Anfang der ersten Staffel als Hauptaufgabe galt, den Schlüssel zu jenem Keller zu öffnen, der die ein oder andere Frage beantworten sollte. Am Ende der Folge wird der Schlüssel zwar noch einmal in den Fokus gerückt, aber letzten Endes wurde dieses Rätsel nicht gelüftet. Nun könnte man argumentieren, dass jenes Rätsel zu lüften den Zuschauer vor Vorfreude auf die zweite Staffel laut aufjubeln ließe, doch leider bin ich etwas enttäuscht. Ja, die Serie ist grandios und auch die Geschichte und die Charaktere machen Spaß, aber manchmal zieht es sich einfach zu stark und der Fokus wird auf nicht ganz so wichtige Dinge gerückt, was wiederum dazu führt, dass es gestreckt wirkt.

Ist die Serie trotzdem zu empfehlen? Auf jeden Fall! Zwar mag mal eine Folge nicht ganz so toll sein, wie jene davor, trotzdem sind alle Episoden auf einem sehr hohen qualitativen Standard und sollten jedem Anime-Fan ans Herz gelegt werden.

Wer die zweite Staffel schauen möchte, muss sich wohl noch einige Zeit gedulden, da diese erst im April dieses Jahres in Japan ausgestrahlt wurde (12 Episoden) und die Lokalisation einiges an Zeit in Anspruch nehmen wird.

Auf japanisch mit Untertiteln kann man sich die Serie im Abo oder auch einzeln auf anime-on-demand.de anschauen.

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