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Super Mario Odyssey – Game of the Year – Teil 2

Nun denn … ich bin inzwischen bei ca. 500 Monden angelangt und habe wohl fast alles gesehen was [amazon_textlink asin=’B01MUBNPYP’ text=’Super Mario Odyssey‘ template=’ProductLink’ store=’pixeltypde00-21′ marketplace=’DE’ link_id=’4775da1d-cb1f-11e7-bd5b-3950798aba56′] zu bieten hat. Natürlich ist es auch weiterhin ein langer Weg zu den 999 möglichen Monden und alle Münzen habe ich nun auch (noch) nicht gefunden.

Gerade was die Münzen betrifft ist es teilweise recht schwer, wirklich alles zu komplettieren, da es keinerlei Hinweise, geschweige denn eine Map gibt in der diese eingezeichnet sind. Es sei denn man nutzt natürlich Dr. Google. Aber das möchte ich eigentlich nur im Notfall tun, wenn ich wirklich auf dem Schlauch stehen sollte.

Die Monde sind vielerorts recht einfach zu entdecken, manchmal versteckt, manchmal durch Challenges erspielbar. Und eins vorweg: Ich hasse die Cooper-Rennen. Es geht hierbei weniger um Skill, sondern im Grunde nur darum, den richtigen Weg, bzw. die korrekte Abkürzung zu finden. Ich kann da einfach keinen Gefallen dran finden. Um wirklich alle Monde in einem Level zu finden muss man oft etwas länger nachdenken wie man an den vermeindlichen Ort kommt, teilweise auch recht schwere Abschnitte bewältigen oder Bosse besiegen.  Das hat Nintendo wirklich gut gemacht, jedoch wirken die meisten Level recht klein und man findet wirklich an jeder Ecke einen Mond. Ich für meinen Teil denke, neue Areale freizuschalten wäre schöner und auch spannender gewesen. So wirkt es, als ob man wirklich jeden Meter des Levels abgrasen muss und das wirkt … nun … seltsam und riecht nach Verwertung. Apropos Verwertung: Das Recycling der Level stößt mir auch ungemein sauer auf, größere 2D-Passagen hätte ich mir ebenfalls gewünscht. Warum denn nicht die Bosse jeweils einmal in 2D und einmal in 3D besiegen müssen? Wäre mal was anderes und gab es so auch noch nie. Stattdessen immer das selbe Schema: Finde den richtigen Moment und springe dem Boss 3 Mal auf den Kopf. Kennt man, kann man, öde.

Klar kommen “die dunkle Welt” und “die dunklere Welt” hinzu, sofern eine bestimmte Anzahl Monde gesammelt wurden. Allerdings handelt es sich hier auch nur um sehr lineare Level, die innerhalb kurzer Zeit ihren Reiz verlieren. Jedenfalls für mich.

Einmal hat mich Nintendo sogar so richtig reingelegt (Spoiler!): In einem Haus in New Donk City gibt es ein Kino, in dem es einen Mond zu ergattern gibt. Auf der Leinwand läuft das alte Mario 2D Spiel und man gelangt durch eine Röhre in eben dieses Game hinein. Ich dachte mir noch: “Wow- die haben das alte NES-Mario integriert”. Aber leider war es dann doch nur ein Minilevel. Sehr schade. Das hätten sie einfach komplett integrieren sollen. Das Material liegt dort doch ohnehin auf irgendeinem Rechner rum. Warum also geizen!?

Die Story ist in eigentlich allen Mario-Spielen irrelevant. Rette Peach, besiege Bowser. In diesem Fall: Rette Peach vor der Zwangsheirat mit Bowser. Ich muss sagen: Stört mich nicht, so rückt das gelungene Gameplay in den Vordergrund und genau darum geht ja nunmal bei Mario.

Nichtsdestotrotz ist Super Mario Odyssey ein großartiges Spiel geworden, wenn auch die oben genannten Schwächen das Gesamte von Begriffen wie Perfektion wegrücken. Ich hatte und habe immer noch sehr viel Spass mit dem Spiel und werde mit Sicherheit noch den Rest der Monde und Münzen sammeln um wirklich alles freizuschalten (vielleicht gibt es ja dann noch eine Überraschung), aber die Sammelei wäre in frischeren Abschnitten einfach unterhaltsamer gewesen.

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