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Conan Exiles – Ein barbarisches Review

Ich habe gemordet, geraubt und mir jede Frau genommen, die ich wollte, doch nun bin ich hier, in der Wildnis, kein Mensch oder Gott kann mich retten. Von meinem Schicksal am Kreuz hat mich ein Mann bzw. eine Legende gerettet, Conan der Barbar aus dem Land Hyboria. Aus der Wüste bin ich gerade so entkommen, nun muss ich in einer Oase ums Überleben kämpfen…

So fühlt sich der Einstieg in Conan Exiles an! Der Kampf ums Überleben ist auch schon das große Thema von Conan Exiles, denn ähnlich wie in Ark: Survival Evolved oder MineCraft müsst ihr essen, trinken und eine Zuflucht bauen. Nebenher müsst ihr leveln, denn Conan Exiles hat einen starken Rollenspiel-Einschlag. Ihr müsst Attribute verbessern, darunter Lebensenergie, Stärke oder eure Fähigkeit zu Überleben, denn über die Attribute könnt ihr auch Vorteile freischalten, die euch erlauben, rohes Fleisch zu essen oder auch mehr zu tragen. Genauso müsst ihr über Punkte neue Crafting-Rezepte freischalten, so könnt ihr auch in extremeren Gebieten als in der Wüste überleben.

Extremere Gebiete?

Conan Exiles teilt sich insgesamt in fünf Biome auf: die Wüste, eine Oase, ein Wald, ein Dschungel und einer Tundra (ein Eis-Biom). Und diese haben verschiedenes Klimata, welches auch beachtet werden müssen. So braucht ihr in der Tundra ein isoliertes Haus, um nicht zu erfrieren, aber die Tundra ist das letzte Biom, dass ihr besucht, da dort die stärksten Gegner und das heftigste Klima herrscht.

Doch immer ruhig mit den jungen Pferden. Solltet ihr euch aus irgendeinem Grund entscheiden, zu schnell Richtung Norden zu ziehen, könnt ihr euch ziemlich sicher sein, dass ihr ziemlich schnell das Zeitliche segnet. Solltet ihr doch lebend an eurem Zielort ankommen, dann könnt ihr euch sehr sicher sein, dass ihr an dem erst besten Tier oder Gegner sterben werdet. Falls ihr dann noch keine Schlafgelegenheit gebaut habt, müsst ihr wieder ganz am Anfang ohne Ausrüstung anfangen. Das Einzige, was ihr behalten dürft, ist euer Level und eure Freischaltungen.

Das große Ziel in Conan Exiles ist es, alle Dungeon und Bosse zu legen. Wenn ihr dies erledigt habt, könnt ihr ein Armband entfernen und euer Charakter wird gelöscht bzw. ihr habt Conan Exiles durchgespielt.

Kommen wir nun zum Wichtigsten: Viel nackte Haut und Blut!

Dieses Spiel richtet sich an die Barbaren unter euch, die schon Volljährig sind, also könnt ihr die Größe eures Schlongs oder eurer Brüste einstellen, je nachdem, ob ihr Mann oder Frau spielt. Auch besonders exotisch: Ihr könnt den gesamten Schambereich eurer weiblichen Mitspieler sehen, aber keine Angst, denn für die Streamer unter euch oder jene, die das stört, könnt ihr die Nacktheit stufenweise einstellen. Trotz der Möglichkeit Nacktheit abzuschalten, ist Conan Exiles ein sehr blutiges Spiel. So zerfetzt ihr eure Gegner in ihre Einzelteile und das mit viel Blut!

Technik hin, Technik her!

Conan Exiles läuft auf Konsole nicht wirklich gut, die Framerate ist sehr schwankend und es gibt Ruckler, die euren Spielfluss unterbrechen. Auch das Laden der Serverliste dauert schon lange, geschweige denn das Laden in die Welt. Einige Male bin ich selber nach einem Server Reset im Ladescreen von einem Gegner getötet worden und durfte gucken, wie ich meinen Krempel wiederbekommen durfte. Dabei ist die Grafik der Konsolen-Version eher zweckdienlich und nicht gerade atemberaubend. Leider ist die Steuerung auch nicht das Gelbe vom Ei, aber man gewöhnt sich dran!

Fazit:

Conan Exiles ist bei Weitem kein perfektes Spiel und wird alleine sehr schnell langweilig, aber wenn ihr mit Freunden unterwegs seid, ist es einfach nur grandios! Ihr bestreitet Dungeons, baut eure Häuser aus und craftet euch immer stärkere Ausrüstung. Das Einzige, was euren Spaß jetzt noch trübt, sind die viel zu vollen Server, die euch leider mit euren Bauten einschränken und kaum Platz bieten, aber wer hätte auch erwartet, dass Conan Exiles, welches im Early Access fast alle Spieler verloren hat, solch einen heftigen Start hinlegt.

Conan Exiles wurde uns von Koch Media zur Verfügung gestellt.

 

 

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One comment

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