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gamescom 2018: Eine kleine Herausforderung an Tag #02

Da haben wir den ersten Tag gut überstanden und beginnen Tag 2 mit all den tollen Titeln, für die wir an Tag 1 zu langsam waren. Man möchte ja immerhin so viel spielen wie möglich, ohne zu lange warten zu müssen.

Und wie könnte man seinen Tag besser starten als mit einer kleinen Frustkeule?

Sekiro – shadows die twice

Um erst einmal das nötige Adrenalin aufzubauen, um den zweiten Tag Bistum Ende durchzustehen, beginnen wir unseren Tag mit Sekiro, das von keinem Geringeren als dem Dark Souls/Demon Souls/Bloodborn-Schöpfer stammt.

Und dass es ein waschechtes Soulsborn ist, dass uns richtig hart rannimmt, merkt man sofort.

Auch wenn es rein äußerlich mit NiOh verwechselt werden könnte, zeigen schon die ersten Gegner, dass sie es wirklich ernst meinen.

Wir starten ohne Vorwarnung mitten im  Geschehen und werden wider Erwartens von alles und jedem angegriffen.

Manchmal kämpfen wir gegen Samurai, die uns mit einem normal großen Schwert angreifen.

Manchmal kämpfen wir gegen Fernkämpfer, die uns mit ihrer Donnerbüchse nicht nur vom Dach schießen, sie können uns generell und gerne über den Haufen schießen. Gerne auch dann, wenn wir gerade gegen einen anderen Samurai kämpfen.

Aber es gibt auch andere Gegner, die uns das Leben schwer machen. Wir sprechen von Samurai, die zwei Leben haben, von Samurai, die riesig sind und uns nur dann nicht erwischen, wenn wir ihnen mit unserem Feuerwerkzeug zuvor kommen.

Gegen Ende der Demo müssen wir uns sogar vor einer riesigen Weltenschlange verstecken.

Im Gegensatz zu seinen geistlichen Vorgängern, müssen wir in Sekiro nicht nur mit Schwert und Axt umgehen können, auch Samurai-Werkzeuge und ein Kletterhaken sind Bestandteil unserer Kampferfahrung.

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Video-Link: https://m.youtube.com/watch?v=a2TjEl0l_FU

Mit dem Kletterhaken schwingen wir uns gemächlich von Dach zu Dach und holen uns unachtsame Feinde von oben.

Mit den Werkzeugen zermürben wir unsere Gegner, bis wir sie endlich erledigen können.

Apropos erledigen: Die Gegner töten uns genauso schnell wie in jedem Souls-Teil. Wenn wir nicht gerade Kanonenfutter sind, bekommen wir auch gut und gerne tödliche Schnittwunden zugefügt oder springen in den Tod – und nein, es gibt in dem Sinne keinen Fallschaden.

Sollten wir uns einmal am Rande des Todes befinden, können wir uns mit einer neuen Art von Estus heilen. Tun wir das nicht oder sterben trotzdem, können wir uns je einmal, nachdem wir uns an eine Art Leuchtfeuer (in Sekiro sind es Statuen, an denen wir beten) gesetzt haben, können wir uns einmal vor Ort wiederbeleben. Verbrauchte Items sind dann aber weg, genauso die Heilmittel.

Haben wir den gratis Tod schon einmal ausgenutzt, beginnen wir am letzten Checkpoint, die im Gegensatz zu den Leuchtfeuern sehr nah beieinander liegen.

Sekiro macht wirklich Spaß und lässt einen den faden Geschmack von NiOh vergessen.

Metro exodus

Habe ich schon den enormen Frustlevel am Morgen erwähnt?

In Metro legen wir was das angeht noch eine Schippe drauf.

Die Metro-Demo beginnt nämlich mit einem sehr langen Tutorial-Video, das langweiliger von den Erklärungen her nicht sein könnte.

Nachdem wir das hinter uns gebracht haben und uns die Xbox Haare durch Gebläse und Stirn durch Hitze ruiniert hat, dürfen wir endlich spielen.

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Video-Link: https://m.youtube.com/watch?v=_U0SS90RiLI

Wir beginnen mit Schrotflinte, Maschinengewehr und einer dreckigen Armbrust. Doch warum dreckig? In Metro ist es wichtig, seine Waffen sauber zu halten. Denn nur dann sorgen sie dafür, dass wir richtig zielen können und machen auch erst dann richtig Schaden.

Wir werden in eine Open World geworfen, erwachen unter Wasser und werden von einem Kind des Waldes gerettet. Dieses lässt uns dann einfach so liegen und wir müssen gucken, was unsere Aufgabe ist und was wir so tun sollen.

So laufen wir in eine Himmelsrichtung stur geradeaus, da wir eh nicht wissen, was wir machen müssen. Irgendwann, nachdem man einen angeketteten Mann vor einem Hund gerettet hat, kommt man bei Piraten an, die einen so fürchterlich schnell töten, dass man nach dem dritten Versuch aufgibt und auf den Release des Spiels wartet.

Das soll nun nicht heißen, dass das Spiel per se schlecht ist, die Demo war nur einfach nicht gut gewählt, da man nachdem Erklärvideo schon keine Lust mehr hatte.

Im eigentlichen Spiel sieht das natürlich ganz anders aus.

Die Grafik ist sehr gut und wird wieder die neusten Rechner braten, wobei auf der Xbox die Framerate wirklich nicht hinterherkam. Neben kleineren Rucklern gab es dann auch noch so viele Gegenstände, die einfach in der Luft steckengeblieben sind.

Doch das sind alles Probleme, die vor der Veröffentlichung ja noch gefixt werden können.

Hoffentlich, denn immerhin hat Metro eine richtig gute Geschichte, ein attraktives Gameplay und in der Regel spielt es sich einfach toll.

Spider-Man

Spider-Man erscheint schon in gerade einmal 2 Wochen, doch kann man es jetzt schon auf der gamescom anspielen.

Zu Beginn wird man von einer riesigen Stadt, in der man sich von Haus zu Haus schwingen kann, erschlagen. Die Dimension, in der Spider-Man spielt, ist wirklich groß.

Durch den Einsatz von sehr vielen Fähigkeiten, kann man nicht nur kämpfen wie in Rocksteadys Batman, man spielt Spider-Man und das Spiel lässt einen auch genau das fühlen.

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Video-Link: https://m.youtube.com/watch?v=xew1WivOfC4

Spinnennetze webend und sprühend begeben wir uns an verschiede Brennpunkte im Spiel, um uns Gegnern zu stellen. Sehr schnell müssen wir in der Demo alle Fähigkeiten meistern und richtig einsetzen, um bestehen zu können.

Sehr actionorientierte Szenen werden dabei durch Quick Time-Sequenzen unterstützt, um den Effekt von Action zu erzielen.

 

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4 comments

  1. […] zur Ninja-Zeit, in der Sekiro und auch Ghost of Tsushima sehnlichst erwartet werden, gibt es ein neues Remake, das schon am 15. […]

  2. […] haben es auf der gamescom 2018 einmal angetestet und wurden nicht […]

  3. […] konnten Sekiro bereits auf der gamescom 2018 testen und fanden es […]

  4. […] der gamesCom 2018 durften wir ‘Sekiro’ bereits spielen. Hier mehr […]

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