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gamescom 2018: Broken Sword 5 oder Baphomets Fluch 5 – Sündenfall

Baphomets Fluch 5 – Südenfall heißt das zuletzt erschienene Spiel vom britischen Point and Click-Studio Revolution Software.

Seit 1998 erscheinen in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen nun schon diverse Ableger von Broken Sword (dt. Baphomets Fluch).

Früher war alles besser – doch nicht etwa für Revolution Software. Dadurch, dass sie ihre Spiele über THQ veröffentlichen haben lassen, bekamen sie sehr schnell Geldprobleme. Währenddessem THQ immer mehr an der Marke verdiente, ging Revolution Software fast pleite.

So legten sie erst einmal nicht mehr Hand an Broken Sword und widmeten sich einem anderen, hoffentlich rentableren Geschäft. Sie erschufen ein Spiel zur beliebten, nein, der beliebtesten Serie in Großbritannien: Doctor Who – The Video Game.

Hier durfte Charles Cecil, Gründer von Revolution Software, mit keinem Geringeren als Matt Smith, dem 11. Doctor, arbeiten, um dem Spiel Leben einzuhauchen.

Er nahm dabei eine so gute Stellung ein, dass er sogar mit Steven Moffat – dem derweiligen Director von Doctor Who und Sherlock Holmes – Hand in Hand arbeitete.

Er verriet ihm sogar, wie der ein oder andere Protagonist auszusehen habe. So nahm er Einfluss auf diverse Cybermen und auch andere nennenswerte Alienrassen.

Als Apple dann Wind davon bekam, wie gut sich Spiele auf dem mobilen Markt verkauften, die sich leicht spielen ließen, wie etwa ein Point and Click, schlossen sie sich mit Revolution Software kurz und gaben ihnen das nötige Startkapital, um ihre Reihe weiterzuverfolgen.

Und so kam es dann auch, dass man nach so vielen Jahren wieder etwas davon hörte.

Nach einer Recherche dachten die Entwickler zu Beginn, dass ihre Zielgruppe zu 60% männlich und zu gut 40% weiblich sei.

Als das Spiel dann erschien, stellten die Entwickler fest, wie falsch sie doch lagen. Auf einmal waren es 93%, die von weiblichen Spielern beherrscht wurden. Um aber nicht ganz von ihren Prozenten abzuweichen, sagen wir einmal, dass es zu 60% weiblich und zu 40% männlich verteilt war 😉

Nachdem sich Broken Sword nun rund 1 Mio. Mal verkauft hat sowohl auf dem PC als auch auf PS4 und Xbox One, gehen die Entwickler einen Schritt weiter. Sie bringen ihr neustes Abenteuer, das erst kürzlich für die Next Gen erschienen ist, auf die Nintendo Switch.

Wir hatten während des Interviews die Gelegenheit, beide Demos anzuspielen und sind restlos begeistert. In der ersten Demo leisteten wir noch Detektivarbeit, nachdem jemand erschossen worden ist.

In der zweiten Demo durften wir dann nach einer hitzigen, aber auch sehr interessanten bzw. lustigen Diskussion eine Seilbahn emporklettern.

Die Steuerung ist zweischneidig. Man kann entweder mit dem Touchscreen spielen, der zwar viele Freiheiten bietet und auch sehr nah an das PC-Gefühl herankommt, dann aber auch wieder nur dann Sinn macht, wenn man die Konsole im Handheld-Modus nutzt.

Oder man kann die Sticks benutzen, wobei wir dann wieder bei der typischen Konsolensteuerung wären, die zwar okay ist, intuitiv zu handhaben und auch schnell reagiert, doch leider immer noch nicht das Gelbe vom Ei ist.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=IWoZn22ZUo0

Inhatlich bietet die Switch den vollen Umfang, d.h. eine humoristiche Geschichte im Uncharted-Stil, Detektiv-Aufgaben in alter und guter Point and Click-Manier und einer sehr guten Grafik mit einer stabilen Framerate.

Alles in allem ist der Blick auf die Switch-Version, die am 21. September auf den Markt kommt, seinen Preis wert. Auch für jene, die das Spiel schon durchgespielt haben, bietet die Switch-Version neben ihren Freiheiten, sie jederzeit mitnehmen zu können, auch neue Inhalte. So kann man z.B. hinter die Kulissen der Entwicklung schauen und ernsten Gesprächen der Entwickler lauschen.

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