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Doctor Who 11×01 – “The Woman who fell to Earth”

Der Doctor oder besser gesagt: die DoctorIn? Belassen wir es einfach mal beim Englischen Doctor.

Also, der Doctor ist zurück und befindet sich in der elften Staffel in einem weiblichen Körper. Dies ist das erste Mal seit unzähligen Regenerationen, dass der Doctor weiblich ist. Doch dass soll die Abenteuerlust oder gar das Genie nicht abmildern, im Gegenteil, der Doctor ist immer noch so abgedreht und schlau wie eh und je.

Die erste Episode der aktuellen Staffel, die erst im Januar auch in Deutschland starten soll, nahm letzten Sonntag ihren ersten Anlauf.

Dabei beginnt die erste Episode sehr schnell und der Doctor ist zu Beginn auch gar nicht so im Vordergrund.

Zuerst werden die neuen Begleiter vorgestellt: Ryan (Tosin Cole), Yaz (Mandip Gill) und Graham (Bradley Walsh). Diese scheinen auf den ersten Blick gar keine Verbindung zueinander zu haben, doch schnell wird diese nachgereicht.

Ryan, der ein kleines Gleichgewichtsproblem hat und deswegen Fahrradfahren üben muss, verliert sein Fahrrad nach einem Wutanfall. Als er dieses zurückholen möchte, findet er ein Alien-Objekt und ruft die Polizei. Hier trifft er auf Yasmin, eine Polizistin, die noch ganz am Anfang ihrer Karriere steht und sich mit schlechten bzw. langweiligen Fällen hocharbeiten möchte. Knall auf Fall treffen diese dann wieder auf Ryans Großeltern, die ihm immer beistehen. Graham ist Ryans Großvater und wird ihn auf seinen Reisen mit dem Doctor begleiten. Was mit seiner Großmutter passiert, und wieso diese nicht mitgehen kann, wird ebenfalls in dieser Folge gelüftet.

So kommt es, dass der Doctor nicht nur einen Begleiter, sondern direkt drei Companions mitnimmt, die nicht unterschiedlicher sein könnten.

Zuvor müssen der Doctor und seine Begleiter aber noch ein Alien dazu bringen, die Erde eben nicht als Arena für einen hyperdimensionalen Kampf zwischen zwei Aliens auszuwählen.

Die Episode ist dabei sehr actionreich und vermittelt ein ganz anderes Feeling, als die Folgen, die noch von Moffat geschrieben wurden. Es scheint ein glatter Schnitt zu sein, der auch Neueinsteigern einen leichten Einstieg vermittelt. Es wird sehr viel erklärt, auch, wie der Doctor immer an seinen Schraubenzieher kommt.
Dabei versucht sich der Doctor an seinen neuen Körper zu gewöhnen. Der typische Doctor Who-Humor kommt dabei auch nicht zu kurz.

Die Qualität der Episode im Besonderen scheint sich auch gebessert zu haben. Die Effekte sehen ein wenig besser aus und auch die Pixeldichte ist um einiges höher. Die Schauspieler passen sich sehr schnell an die Serie an und harmonieren auch sehr gut untereinander.

Bislang finde ich den neuen Anstrich von Doctor Who sehr gut. Er bietet mal wieder etwas Neues, ohne sich von seinen Wurzeln abzuwenden. Die Charaktere sind bisher alle sehr interessant und die Prämisse, dass sie wieder zurück zur Erde finden müssen, nachdem der Doctor seine TARDIS verloren hat, scheint ein guter Start zu sein.

 

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