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Pillars of Eternity II – Bin ich tot? #1

Heute beginnt mein Abenteuer in Pillars of Eternity 2 – Deadfire. Und im Gegensatz zu allen anderen Spielen, die mit der Geburt, der Pubertät oder einem wichtigen Ereignis im Leben des Protagonisten beginnen, starte ich als Tote in einer Welt, die sich nur dann um mich herum aufbaut, wenn ich nah genug herantrete.

Zum Glück ist in Pillars nicht wirklich alles tot. Es gibt einen Zyklus, der Menschen und Anderlinge sterben und dann wieder auferstehen lässt. So beginnen alle Lebewesen immer wieder einen neuen Zyklus, sprich, ein neues Leben.

Ich bewege mich also durch das Untoten-Gebirge und finde einen Mann vor, der mit seiner Fratze und seiner generellen Gestalt, geschweige denn seinem Auftreten, nicht sehr gesprächig oder auch nett wirkt. Da er der einzige “Mensch” ist, der noch in einer körperlichen Form umherschleicht, nähere ich mich diesem seltsamen Typen und erfahre durch seine Wortkargheit, dass ich dem Tod selbst begegnen soll. Was als ironischer Witz beginnen könnte, entwickelt sich schnell zur blanken Realität.

In einer kleinen Hütte kaum fernab widme ich mich der Göttin des Todes und Lebens zugleich (Berath). Sie bietet mir an, mich wieder auf die Erde zu schicken, in meinen alten Körper und mit fast all meinen Erinnerungen. Der Teil, der mir fehlt, ist nämlich noch bei einem Gott (Eothas). Mein Charakter konnte von keinem Geringeren als einem Gott getötet werden, während er meine komplette Burg Caed Nua niedergetrampelt hat.

Ein wenig mit Rachegelüsten gefüllt, gehe ich den Deal ein und bin somit eine Untertanin des Todesgottes. Nun ja, eine in einem sehr hohen Rang stehende Untertanin.

Als Partnerin einer Göttin darf ich in meinen alten Körper zurück – oder eben in einen, den ich mir aussuche. Mein Charakter heißt Drucchii und ist eine Bleichelfin, die sich auf das Druidentum verlassen kann. Mit einem Zauberstab, unglaublicher Magie und einer Armbrust bewaffnet, werde ich auf einem Schiff (der Defiant) wiedergeboren. Ich bin nicht allein, denn mein erster menschlicher Gefährte (Edér) wartet schon darauf, mich unterstützen zu dürfen.

Auch die seltsame Statue aus meiner Burg ist wieder da und gibt mir nicht immer nützliche Ratschläge. Kaum auf Deck angekommen, wird das Schiff überfallen und Piraten versuchen es zu kentern.

Drucchii verspürt doch keine Angst vor so kleinen Piraten und ruft zwei Pilze herbei, welche die Piraten schnell den gar ausmachen.

Kaum ist der Kampf gewonnen, passiert auch schon die nächste Katastrophe – das Schiff bricht auseinander und alle versuchen sich an den nächst gelegenen Strand zu retten. Nur leider oft vergeblich.

Eine der Aufgaben unserer Partnerin, der Todesgöttin, besteht darin, die Seelen der Toten einzusammeln. Es ist zwar schade für die Mannschaft, aber immerhin können wir so schon einmal einige Seelen sammeln. Deal ist Deal. Außerdem müssen wir noch Eothas aufsuchen.

Es gibt aber auch wenige Überlebende, unter anderem ein grimmiger Zwerg und ein paar Menschen.

Während sich die Versammelten ein gemütliches Lagerfeuer einrichten, darf sich Drucchii auf den Weg zum nächsten Dorf machen, um einen Schiffsbauer und Ressourcen zu finden.

Das erste Dorf oder besser die erste Stadt (Port Maje) ist dabei nicht ganz so nett. Es gibt zwei Fraktionen, von denen die eine Fraktion eine seltene Ressource sucht und die andere versucht einfach, in ihrem Heimatdorf zu überleben. Die Neuankömmlinge, die sich im Dorf breit gemacht haben, möchten den Ureinwohnern nicht bei ihrem Problem helfen, da sie durch den Gott ebenfalls Probleme in ihrer Ausgrabungsstätte haben.

Drucchii fackelt nicht lange und sucht den Bürgermeister auf, um ihn um Hilfe zu bitten. Dieser schlägt ihr ebenfalls einen Deal vor: Wenn sie seinen Helfer Oderisi findet, der als Einziger weiß, wie man Adria abbaut (oder wenigstens seine Notizen), hilft er beim Schiffsbau aus bzw. die Hälfte der Stadt darf aushelfen.

Drucchii willigt widerwillig ein und bemerkt, dass dies nicht der erste Deal an diesem Tage ist und es bestimmt auch nicht der Letzte ist, um Rache zu üben.

Auf dem Weg zu der Ausgrabungsstätte geht die kleine Gruppe durch einen Wald, der von einem seltsamen Barbaren mit seinen Ebern als Haustieren bewacht wird. Zuerst möchte er sie nicht durchlassen, doch Drucchiis Zauberkünste sind nichts gegen ihr Geschick der Diplomatie. Sie erzählt ihm, dass sie nur kurz durchmüssen, um mal eben eine Bedrohung gegen die Menschheit zu verhindern. Der Barbar, der wohl Probleme mit seinem Intellekt-Wert hat, willigt ein und übergibt ihnen sogar eine Halskette.

An der Ausgrabungsstätte angekommen, wartet schon das erste Verderben

 Fortsetzung folgt…

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