AngesehenSerie

Game of Thrones – SE 08 | EP 05 – Die Glocken

Etwas später als in den vergangenen Wochen folgt nun meine kleine Zusammenfassung und in irgendeiner Form auch das jeweilige Fazit zur Folge. Die Tage nach dem Ableben der … also in den ersten Zeilen versuche ich eigentlich immer spoilerfrei zu bleiben, damit in sämtlichen Beitragsvorschauen noch keiner gleich Auftragsmörder zu mir nach Hause schickt. Also für alle die es bereits gesehen haben, ihr wisst worüber und von wem ich genau spreche.

Bis zu diesem Zeitpunkt sind unzählige gefallen, aber wohl kaum und so scheint es, hat jemand mit seinem Tod eine so mächtige Narbe bei Daenerys hinterlassen. Nicht nur bei ihr – natürlich auch beim Grauen Wurm. Und jene Vermutung bzw. eben jene Gefahr die von der Mutter der Drachen ausging, wurde nun wahr. Lord Varys bekam es als einer der ersten zu spüren. Jemand, bei dem ich lange Schwierigkeiten hatte seine wahren Absichten zu verstehen; schließlich war es sein Beruf sich nicht in seine Karten schauen zu lasen und das konnte er ausgesprochen gut. Nun, am Ende glaube ich das er wirklich nur das Beste fürs Volk wollte und mit seinem Leben dafür bezahlte.

Tyrion begab sich abermals für seinen Bruder in Gefahr, befreite ihn mit einem Auftrag: “Bring Cersei zur Vernunft und läute die Glocken.” Nichts davon sollte sich erfüllen. Auch wenn die Glocken läuteten, Frieden hat die Stadt an diesem Tage nicht gesehen. Unter dem Schutt der Stadt wurden beide begraben. Denn Daenerys und ihr letzter verbliebener Drache Drogon zerstören Königsmund bis auf die Grundmauern. Es regnet Feuer und die Stadt gleicht am Ende der 5. Episode dem Einschlag einer Atombombe. Einer der beiden Targaryen hat der Wahnsinn zurück und dieser jemand ist nicht John. Mit blankem Hass und ohne Sinn und Verstand fegt die Sprengerin der Ketten über jene hinweg, die sie einst zu beschützen versuchte.

Ich habe wirklich absolut keine Ahnung wie es hier nach um John steht – wohl kaum und das hat er auch in der Folge nicht getan, kann er ihr auf diesem Wege folgen. Das Bündnis zwischen dem Norden und der vermeintlichen Königin kann wohl als gescheitert gesehen werden. Auch ein weiteres, wenn gleich weniger liebevolles Bündnis findet ein schmerzhaftes Ende. Sandor und Gregor Clegane liefern sich einen letzten unerbitterlichen Kampf und die Kur bei Qyburn verhalf Gregor zu nahezu übermenschlichen Kräften. Würde Gregor heute Leben, so hätte er wahrscheinlich seine eigene Fernsehserie oder dürfte sich in einen hautengen Latexanzug quetschen und würde den X-Men oder einer ähnlichen Gemeinschaft angehören. Zu Zeiten vom Game of Thrones gab es so einen Quatsch natürlich nicht. Mit der Stärke litt im übrigen sein optisches Bild … gut bekommen ist ihm die Kur nicht. Ich war immer gespannt wie er unter dem Helm wohl aussieht und wie viel von ihm übrig ist – jeder Dermatologe würde wahrscheinlich die Segel streichen.

Mich wundert es im übrigen weiterhin nichts von Asha Graufreud zu sehen, gerade weil ihr Onkel nicht ganz unbeteiligt in den letzten Episoden war, wenn auch gleich dies sein endgültiger letzter Auftritt war. Taucht sie überhaupt noch einmal auf? Es bleibt uns eh nur noch diese eine letzte Folge in der es um alles geht. Arya hat das Schlachtfeld mit Mühe und Not überlebt und ritt am Ende verletzt aus Königsmund. John ist irgendwo vor den Mauern der Stadt und Sansa weilt in Winterfell. Ich mag mir noch gar nicht ausmalen und momentan auch schlecht vorstellen wohin es nun am Ende führt. Wer wird am Ende auf dem Eisernen Thron sitzen und mal ganz ehrlich: Wird da überhaupt jemand Platz nehmen? Ich habe da so meine Zweifel …

Tags:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.