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Saints Row: The Third auf Switch – Review

Saints Row ist ein Open World Actionspiel mit sehr viel Humor, sehr vielen Waffen und freier Charakterauswahl.

Zu Beginn werden wir in einen Raubüberfall verwickelt. Unser Gesicht ist noch verhüllt, doch wissen wir, dass wir der Chef einer mächtigen kriminellen Bande sind.

Als Chef der Bande leiten wir diese an, einen Tresor zu öffnen, oder besser: zu sprengen und uns via großen Helikopter aus dem Staub zu machen. Natürlich läuft nicht alles nach Plan und natürlich werden wir dabei sogar erwischt.

Mit einem Großeinsatz an Feuerkraft und Sprengstoff machen wir uns auf den Weg in die Freiheit – nur um unser Bankkonto leer vorzufinden. Wir sind nicht mehr reich, nicht mehr mächtig.

Wir machen uns also auf den Weg, den Übeltäter zu finden und zur Strecke zu bringen. Doch so ganz ohne MIttel ist das nicht möglich.

Wir holen uns Verstärkung in Form von Personal und Feuerwaffen und kommen von einer großen Ballerei im Flugzeug bishin zum Weltall überall einmal vorbei.

Und das ist auch die Kernessenz von Saints Row: Ballern, Sprüche klopfen und noch mehr ballern. Und das macht auch richtig Laune.

Doch wie sieht es mit der Switch-Portierung aus?

Wichtig vorab: Es handelt sich bei Saints Row: The Third nicht um ein Remaster. Es sieht noch alles so aus, als wäre es eine Mischung aus PS3 und PS4-Spiel. Die Framerate erinnert dabei leider eher an PS3-Zeiten, d.h. es ruckelt ständig und die Switch gibt leider sehr laute Töne von sich. Sie wird sehr heiß und manchmal ist das sehr besorgniserregend.

Im Handheld wirkt die Grafik nicht ganz so wischiwaschi, doch muss man ganz ehrlich sagen, dass die Switch mehr kann als ihr hier zugetraut worden ist. Die Portierung ist leider alles andere als sauber gelungen.

Gehen wir aber einmal von der technischen Seite weg und sehen uns die Idee dahinter einmal näher an.

Saints Row ist ein actiongeladenes Spiel, das Humor hat und auch gerne einmal für eine kurze Bus- oder Bahnfahrt Spaß machen kann. Es ist schön, das Spiel einfach mal pausieren zu können und dann an einem beliebigen Punkt weitermachen zu können.

An sich macht Saints Row auch mit dem Pro Controller oder dem hauseigenen NIntendo Controller Spaß, der zwar das Zielen nicht immer erleichtert, aber auch nicht allzu schlecht ist.

Die Idee geht also in vollen Zügen auf, doch muss von der technischen Warte her noch einiges getan werden, damit Saints Row in all seiner Pracht und mit all seinen Vorzügen gespielt werden kann.

Schön ist z.B. auch, dass alle DLCs mit dabei sind und das Abenteuer so ganz unverfälscht gespielt werden kann.

Der Preis von i.d.R. 30€ stellt auch kein Hindernis dar.

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