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Team Sonic Racing – Nur gemeinsam seid ihr stark

Team Sonic Racing, warum wollte ich das nochmal testen? Ach ja! Ich habe ja mein Maul soweit aufgerissen und mich beschwert, dass es für die Playstation 4 und Xbox One kaum noch Fun-Racer gibt. Ja ja, ich weiß, wie man in den Wald hinein brüllt … und so weiter. Na ja, da muss ich nun durch. Nebenbei sei gesagt, dass mein letzter Fun-Racer, den ich aktiv gekauft habe, Mario Kart 64 war. Den letzten Fun-Racer, den ich bei Freunden gespielt habe, war auch irgendein Mario Kart-Teil für die Nintendo Wii.

Also ging ich sogar mit etwas Vorfreude in den Test zu Sonic Team Racer. Leider besitze ich keine Nintendo Konsole mehr. Aber hey, das Ding gibt es auch für die Xbox One und Playstation 4. Cool! Also dann ab auf die Strecke – erstmal den Story-Mode testen.

Dazu sei soviel gesagt: Sonic und seine Freunde werden von Dodon Pa dazu eingeladen, auf seinen Racing-Planeten seine Autos und Strecken auszuprobieren. Sonic und Co. sind zwar skeptisch aber anscheinend ist denen so langweilig, dass sie trotz drohender Gefahr zusagen. Aber wer braucht schon bei so einem Spiel eine Story?! Ich auf jeden Fall nicht. Wie es weiter geht, will ich nicht verraten. Ok, aber eines dann doch noch: Während der Story schaltet ihr immer mehr Fahrer/Teams frei. Insgesamt könnt ihr schließlich auf 15 Charakter aus dem Sonic-Universum zurückgreifen.

Die Fahrer Auswahl gestaltet sich recht übersichtlich.
Die Auswahl der Fahrer ist recht übersichtlich

 

Die Story-Map ist ähnlich wie die Weltenauswahl bei Mario World aufgebaut. Ihr arbeitet euch von Rennen zu Rennen immer mehr durch die Story. Nebenbei werden euch so noch andere Renn-Modi vorgestellt, die ihr abseits der Geschichte absolvieren könnt.

Wie in einem classischen Mario Spiel arbeitet, man sich von Welt zu Welt vor.
Wie in einem klassischen Mario Spiel arbeitet man sich von Welt zu Welt.

 

Aber jetzt mal zum Kern des Spieles. Wie lässt es sich denn nun steuern? Joar, hier unterscheidet es sich erst einmal nicht sehr viel von der Konkurrenz. Man gibt Gas, driftet per Tastendruck um Kurven, sammelt Items ein um Gegner zu verlangsamen und fahrt die absurdesten Strecken. Alles im allen geht es schnell in Fleisch und Blut über. Auch ungeübte Fahrer bekommen hier schnell ein Gefühl für die Steuerung. Ausgezeichnet!

Jetzt könnte man meinen dass Team Sonic Racing kein Alleinstellungsmerkmal hat, wenn da nicht das Wörtchen „Team“ wäre. Und hier liegt der wohl der maßgebendste Punkt begraben. Alleine kommt man zwar gut zurecht, aber nur als Team kann man auch gegen schwere Gegner oder Online gewinnen.

Ihr tretet immer als Team gegeneinander an. Insgesamt können bis zu 4 Teams mit bis zu 3 Spielern gegeneinander antreten. Und als solches sollte man auch gewinnen. Je höher platziert ihr durchs Ziel fahrt, desto mehr Punkte bekommt euer Team. Und damit das gelingt, könnt Ihr als Team zusammen arbeiten. Ganz einfaches Beispiel: Fährt ein Teamkollege vor euch, seht ihr dessen Windschatten. Fahrt ihr nun eine Weile darin und brecht dann raus, erhaltet ihr einen Boost. Das Gleiche passiert auch, wenn ihr diesen knapp überholt. Somit könnt ihr euch abwechselnd nach vorne katapultieren. Ich könnt euch auch eingesammelte Items hin und her schieben, je nachdem, wer gerade eins braucht.

Je mehr Team Aktionen Ihr ausführ, desto besser fällt das Ergebniss für euch aus.
Je mehr gemeinsame Aktionen ihr ausführt, desto besser fällt das Ergebnis für euch aus.

 

Alleine auf dem Sofa ist das recht lahm … aber online oder mit mehreren Spielern zuhause auf dem Sofa macht das schon extrem viel Spaß! Es überholt den ewig führenden – gemeint ist Mario Kart – zwar nicht und hat auch hier und da Schwierigkeiten im Windschatten des großen Idols mitzuhalten, aber es ist ein durchaus gelungenes und spaßiges Spiel – eben im Team und mit Freunden. Für witzige Abende und als Alternative zum Klempner-Kart-Racer ist das Spiel rund um den blauen Igel aber zu gebrauchen.

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