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Kommt der Xbox Game Pass demnächst auf die PS4?

Der Xbox Game Pass hat sich für Microsoft bereits rentiert. Gerade zu Beginn der Einführung des Game Passes fragten sich viele Spieler, wie lange Microsoft die doch vergleichsweise günstigen Preise halten kann. Kleiner Spoiler vorweg: anscheinend sehr lange.

Immerhin kostet ein Abonnement bei der Konkurrenz Sony knapp 17 Euro. Microsoft hingegen möchte knapp 10 Euro monatlich für den Zugriff auf über 100 Spiele einnehmen. Darüber hinaus gibt es ständig Angebote. Nur selten vergeht ein Monat, ohne die Möglichkeit, zumindest einen Monat für einen Euro zu bekommen oder gar drei Monate für den Preis von einem.

Das Konzept scheint dabei sehr einfach: Man nehme eine Flatrate-Gebühr in einem niedrigen Preissegment, stelle eine Anzahl von nicht so tollen und Spielen und ein bis zwei „guten“ Titel zur Verfügung (wie etwa das sehr aktuelle Devil May Cry V) und die meisten Spieler werden das Abonnement einfach weiterlaufen lassen, auch wenn diese nicht unbedingt alle Spiele in Anspruch nehmen können.

Ben Decker, Head of Gaming Services bei Xbox, spricht nun von einer plattformübergreifenden Lösung. Sehr gerne würde er den Game Pass nicht nur auf der Xbox-Konsole und dem PC, sondern auch auf der Nintendo Switch und der PS4 sehen. Von einer Kooperation mit Sony wurde nun schon häufiger gesprochen, wenn auch nicht direkt im Zusammenhang mit dem Game Pass. Auch Nintendo scheint seine Grenzen immer häufiger für andere Entwickler, Studios und auch Publisher zu öffnen.

Ich hatte eine sehr lange Zeit lang alle Plattformen in meinem Besitz. Ob es nun die PS4, die Nintendo Switch oder auch die Xbox One waren, für jede Plattform hatte ich einen gewissen Nutzen. Mit der Zeit entwickelte sich dieser Nutzen aber in die unerschütterliche Neugierde nach Performance- und Grafikvergleichen. So dauerte es nicht lange, bis ich auf jeder Plattform dasselbe Spiel hatte, sofern dies möglich war.

Der Xbox Game Pass und generell die Möglichkeit, mit nur knapp 10 Euro im Monat seinen Gaming-Kosum zu decken, finde ich eine gute Idee. Zwar rücken nun auch viele Publisher nach, u.a. auch Ubisoft mit seinem hauseigenen Flatrate-Service Uplay Plus, doch ist es jedem selbst überlassen, welches Abonnement er für wie lange nutzen möchte. Selbst wenn man alle gängigen Abonnements in Anspruch nehmen würde (Game Pass, PS Now, Origin Access, …) wäre dies genauso viel Geld, als würde man sich in einem Monat zwei Spiele kaufen. Natürlich hat man dann “nichts in der Hand” und sollten Titel aus dem jeweiligen Angebot entnommen werden, kann man diese nicht mehr spielen, doch ist das Prinzip an sich mit Sparpotential behaftet. Auch gut finde ich, dass immer mehr dieser Services nicht nur auf einer Plattform, sondern auf mindestens zwei oder mehr Plattformen angeboten werden, was wiederum Raum für Cross-Save schafft.

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