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Ein Reboot wie es besser nicht sein könnte: GRID

Natürlich war auch wieder Codemasters auf der gamescom anwesend und hatte dieses Jahr einen sehr spannenden Titel im Gepäck. Hinter verschlossener Tür durfte ich das Reboot der GRID Serie ausführlich testen und einiges in Erfahrung bringen.

Bevor es aber an den Controller ging, gab es erst einmal ein paar Infos. GRID soll vor allem für eines stehen: Freiheit. Jeder soll spielen wie er/sie mag. Es gibt dutzende von Einstellungen um das Spiel an seine Vorlieben und Skills anzupassen. GRID soll für den Casual wie auch für den Hardcore Rennspiel Fan Spaß machen. Derart viele Einstellungen hab ich zumindest bisher selten gesehen in einem Rennspiel.

Das zweite was sehr hervorgehoben wurde, ist die Tatsache das man mit GRID ein Rennspiel hat, in dem es mehr geht als einfach nur erster zu werden. Das Drama, dass man aus dem realen Rennsport ja kennt, soll in GRID im Vordergrund stehen. Egal ob man erster, zehnter oder sogar letzter wird, jedes Rennen soll am Ende dem Spieler Spaß vermitteln. Hierfür wurden laut Entwickler Aussage über 400 KI´s entwickelt, die unterschiedlich auf euch und die anderen KI Gegner reagieren. Wenn ihr also z.B. einen Gegner anrempelt kann es schon sein, dass dieser dann auch euch gegenüber härter agiert. Wenn sich die Anzahl der harten Aktionen häuft, kann es passieren das ihr plötzlich einen Nemesis habt, der alles daran setzen wird euch zu schlagen. Ob auf faire oder unfaire Art und Weise hängt von der KI ab, die ihr getriggert habt.

In der Theorie klingt das natürlich alles cool und spannend aber wie schlägt GRID sich in der Praxis? Als ich nun also endlich Hand an das Spiel legen durfte wich die skepsis innerhalb weniger Minuten einem breiten grinsen.
GRID spielt sich hervorragend, sieht super aus, klingt fabelhaft und auch die angesprochene KI macht einen grandiosen Eindruck. Zu sehen, wie sich die KI Fahrer um einen Platz streiten und ihr das durch einen geilen Fahrmove zu eurem gunsten nutzt, lässt einen gerade zu in Glücksgefühlen schwelgen. Und tatsächlich, in meinem ersten Rennen wurde ich nur vierter und es war mir egal. Das erlebte war soviel wichtiger als Ergebniss. Hier sei auch angemerkt, dass die Entwickler den Progress nicht nur von euren Platzierungen abhängig machen werden. Das bedeutet also, ihr müsst nicht ständig erster werden oder Zeit XY schlagen um das nächste Rennen freizuschalten.

Im weiteren Verlauf der Spiel Session verfestigten sich die durchweg positiven Eindrücke noch mehr. Ach ja, das Schadensmodel sieht auch super aus. Auch hier könnt ihr natürlich auswählen, ob ihr das ganze nur optisch oder auch mit Auswirkungen auf das Fahrgefühl haben wollt.

Auch das bereits erwähnte Nemesis System gefiel mir auf anhieb und ich muss sagen, dass die KI einfach durch und durch gelungen ist. Selten habe ich so harte zwei Kämpfe in einem Rennspiel gegen die KI erlebt wie hier.

 

Ihr merkt schon, ich bin absolut heiß auf das Spiel und will an der Stelle JEDEM Rennspiel Fan empfehlen, ein Auge auf GRID zu haben. Das Spiel erscheint am 11.10.19. Also alle ran an die Lenkräder/Controller!

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