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So einfach wird ‘Death Stranding’

Hideo Kojima ist nicht nur bei Fans der Metal Gear-Reihe ein bekanntes Gesicht, durch die neuen Werbungseinschläge, wie etwa den Cast des Videospiels, können nun auch “Nicht-Gamer” mitreden.

Gerade Norman Reedus, der in The Walking Dead eine sehr große Rolle einnahm und auch an Beliebtheit Staffel für Staffel gewonnen hat, spricht die Serien-Fan-Sparte an.

Im Filmsegment gibt es dann Mad Mikkelsen, der in Hannibal mit sein Debüt feierte.

Um das Spiel zugänglich für wirklich jede Art von Spieler und sogar Nicht-Spieler zu machen, gibt es in Death Stranding nicht nur den Schwierigkeitsgrad “einfach”, sondern auch “sehr einfach”.

Dieser Schwierigkeitsgrad soll vor allem die filmischen Aspekte des Spiels in den Vordergrund führen und auch zukünftige Spieler ansprechen, die eigentlich nur die Geschichte erfahren möchten.

https://twitter.com/HIDEO_KOJIMA_EN/status/1169762390524616706

Wie einfach darf ein Spiel sein, um noch als ein solches zu gelten? Immer mehr Spiele brüsten sich mit Rogue Like – Elementen, einen Schwierigkeitsgrad á la Dark Souls und mehr. Das Leben wird aber immer kurzlebiger. Wenn man eine Herausforderung sucht, kann man diese auf einem anderen Schwierigkeitsgrad finden. Doch was soll man tun, wenn man am Abend einfach nur gemütlich ein Spiel zocken möchte, die Geschichte genießen und dabei vielleicht auch noch ein Erfolg verzeichnen will? Es gibt nicht viele Spiele, die eine gute Geschichte in gutem Gameplay verpacken und dabei dem Spieler die Entscheidung überlassen, wie schwer es für ihn sein darf. Entweder hat das Spiel dann gar keine Spielelemente oder es ist zu schwierig, um es “mal eben so” zu spielen. Die meisten Spiele fordern ein gewisses Maß an Grundskill und die Bereitschaft, nicht nur die Steuerung, sondern auch die Mechaniken zu meistern. Nimmt man das Beispiel Control, welches eine sehr gute Geschichte hat und auch sehr viel Gameplay, so kann man dort keinen Schwierigkeitsgrad einstellen. Es geht also ganz nach dem Motto: “Friss oder stirb!”

Daher finde ich es erfrischend, dass einem die Wahl gelassen wird. Jeder kann für sich entscheiden, wie viel Herausforderung ihm auch guttut.

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