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Darksiders Genesis – Ein isometrischer Spaß!

Bei der Ankündigung zu Darksiders Genesis habe ich ehrlich gesagt gar nicht so viel erwartet. Darksiders 3 war zwar der Hammer, aber Twinstick-Shooter in dem Genre sind nicht so mein Ding.

Nun habe ich meine eigene Version endlich zu Hause und muss sagen, dass das schon Spaß macht. Es ist zwar kein Vergleich zu den großen Brüdern und Schwestern, aber es macht Spaß und führt endlich den letzen Reiter ein.

Gemeint ist natürlich Strife. Ihr wisst schon, der Reiter, der mal kein Schwert, eine Sense oder Peitsche hat. Denn er verlässt sich auf seine Revolver und er ist auch ein Revolverheld. Immer einen flotten Spruch auf den Lippen und generell einfach eine coole Sau. Trotzdem ist die Lage der Reiter sehr ernst, denn nachdem sie die Nephilim aus Eden gekratzt haben, also sie haben einen riesen Genozid an ihrem eigenen Volk begangen, sind Fury und Death erst einmal “auf Reisen” und Strife muss mit seinem Bruder Krieg in die Hölle, um Luzifer platt zu machen. Dieser hat nämlich keinen Bock auf das Gleichgewicht und will erst einmal die Menschheit aus dem Weg räumen.

Das ist erst einmal die Prämisse von Darksiders: Genesis und ab hier beginnt auch der klassiche Darksiders-Loop, also fast. Denn Darksiders: Genisis hat keine zusammenhängende Spielwelt, ihr könnt nur einzelne Missionen im Hub anwählen. Das ist zwar schon einmal nicht so toll, da es auch dafür sorgt, dass man einige Ladezeiten hat, aber dafür kann man dort Freunde einladen, shoppen und den Schwierigkeitsgrad einstellen – und dass ist besonders wichtig. Denn gerade alleine ist Genesis besonders hart. Der normale Schwierigkeitsgrad ist schon sehr heftig und “einfach” ist auch nicht gerade einfach, gerade da die Steuerung ziemlich überladen wirkt und schon kleines Monster-Fussvolk einem das Leben zur Hölle machen kann. Zusätzlich nervt mich da noch die isometrische Kamera, diese gibt einem in den Kämpfen zwar manchmal einen besseren Überblick, allerdings werden Sprungpassagen und Rätsel um einiges unübersichtlicher. Zusätzlich nervt auch noch, dass man manchmal Levelstücke vor seinem Charakter hat. Zwar wird einem der Char mit einer Silohuette angezeigt, Gegner haben aber keine, also muss man einfach wild drauf los hacken. Zusätzlich ist die “Karte” in dem Spiel einfach nur nutzlos, da ihr nicht angezeigt bekommt, wo eure eigene Spielfigur ist. Viel schlimmer ist aber dann, dass man einfach nicht erkennen kann, wo man ist und so wird das Suchen und Sammeln von Items zu einem Krampf.

Trotzdem ist Darksiders: Genesis kein schlechtes Spiel und es macht mir sogar wirklich Spaß, aber es fällt einem einfach manchmal wirklich schwer es zu lieben oder sogar mögen zu wollen. Trotz der guten Grafik und der guten Performance auf dem PC.

 

Fazit:

Darksiders: Genesis ist ein Prequel, das vieles anders macht als seine Vorgänger, allerdings sind diese Änderungen alle irgendwie nicht so ganz durchdacht und helfen auch nicht, das normale Spielgefühl hervorzubringen. Da Darksiders, so wie es war, einfach gut war. Es hatte etwas von einem Metroidvania in einer coolen Welt, aber ein Twin-Stick-Koop-Schooter hilft der Geschichte nicht und die einzelnen Level killen leider teilweise das ganze Darksiders-Gefühl. Dafür sind gerade die Dialoge zwischen Krieg und Strife einfach cool und Strife ist ein wirklich cooler Typ. Ich für meinen Teil würde vielleicht einfach etwas warten, bis es im Angebot ist. Aber wie immer gilt: Fans sollten sofort zu greifen!

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