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Langrisser 1 & 2 – Review

Langrisser 1&2 erschien vor etlichen Jahren im Pixellook und hat nun ein Remaster spendiert bekommen, das optisch so einiges hermacht. Neue Texturen, neue Musik und neue Charactermodels, das Remake bietet so viel wie möglich.

Am 10. März 2020 erscheint es für den PC, am 13. dann für die PS4 und die Nintendo Switch. Es gibt sogar eine Demoversion für die Konsolenfassung, um die Steuerung auf dieser einmal auszuprobieren.

Die Story von Langrisser

Langrisser ist ein mächtiges Schwert, das seinem Halter unendliche Stärke zu verleihen mag. Da dieses mächtige Schwert mehrere Kriege ausgelöst hat und immer wieder für Konflikte innerhalb der habgierigen Städte, Befehlshaber und mehr sorgt, hat sich eine Königsfamilie dazu entschieden, das Schwert zu verstecken. Die Familie Baldea konnte das Schwert über Generationen hinweg verstecken und das Geheimnis wohl behühten. Doch was wäre dies für eine Geschichte, wenn dieser Frieden nicht ein jähes Ende nähme?

Eines Tages wird das Schloss, dessen Königsfamilie das Schwert beherbergt, angegriffen. Der König ist tot, das Schwert fort und alle Last liegt auf dem Prinzen Ledin, der es mit Mühe und Not geschafft hat, zu entkommen.

Sein Auftrag: Die Wiederbeschaffung des Schwertes und Rache für den Tod seines Vaters zu nehmen.

Die Story von Langrisser 2

Viele Jahre sind ins Land gezogen und Ledin und Langrisser sind so gut wie vergessen, nicht aber der Krieg oder die einzelnen Schlachten, welche die Menschen immer und immer wieder gegeneinander führen – mit oder ohne Langrisser.

Elwin ist ein Niemand. Er ist kein Hochgeborener, kein Held oder sonst eine große Persönlichkeit. Mit einem Taugenichts von Magier und gleichzeitg seinem besten Freund läuft er umher, immer auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer.

Eines Tages erwartet ihn genau das: ein Abenteuer. Das Ausmaß dieses Abenteuer scheint aber größer als er zu Beginn glaubt. Eine komplette Garnison möchte ein unschuldiges und scheinbar unwichtiges Mädchen töten. Dass kann Elwin nicht auf sich beruhen lassen und macht sich mit Freund und schlechter Bewaffnung auf den Weg, um sie zu retten.

Rundenbasierte Kämpfe

Hauptsächlich geht es in beiden Spielen darum, dass man ein Kommandant einer Einheit ist. Man zieht die Figuren in Position, lässt diese im richtigen Moment angreifen, flankiert und plant einen kompletten Zug, bis dass der Gegner dann dran ist. Sobald der Zug ausgeführt wurde, gibt es sogar eine kleine Animation, die zeigt, wie die Soldaten kämpfen und wie viele ungefähr übrig bleiben.

Und so arbeitet man sich von Stage zu Stage, genießt die gelungene Geschichte und lernt, mit seinen Ressourcen immer besser zu haushalten, allein deswegen, weil man sonst die Kämpfe nicht mehr bestreiten könnte.

Empfehlung

Langrisser 1&2 kostet knapp 50 Euro. Dafür bekommt man dann aber 2 Spiele, die komplett neu aufgesetzt wurden und im Gegensatz zu ihren Originalen wirklich optisch einen Unterschied machen. Die Kämpfe kann man sich als Mischung aus Fire Emblem Three Houses und einem Kommandospiel vorstellen.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=nH-IAay9b2o&feature=emb_logo

Wie viel Spaß das Ganze macht und ob es den Preis jeweils wert ist, liegt ganz beim jeweiligen Spieler. Es zieht einen schnell in seinen Bann, hat eine angenehme Spielzeit und sorgt für gute Unterhaltung und Herausforderungen. Da das Kampfsystem sehr speziell ist, würde ich aber den Griff zur Demo empfehlen.

 

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