PlattformerReviewVideospiel

Mega Man Zero/ZX Legacy Collection – Review

Die 16-Bit-Ära erinnert an eine Reihe ganz besonderer Spiele. Bislang kamen unzählige Mega Man-Teile heraus, jeder schwieriger als der andere. Doch mit der X-Reihe sollte es anders werden. Sie sollte zugänglicher und einfacher werden.

Nach all den Jahren gibt es nun eine Collection, die Mega Man X bis Mega Man X4 enthält. Jeder Teil für sich hat seine Geschichte rundum die Rettung der Welt, böse Roboter und gesellt sich zum typischen Mega Man-Klischee, was an sich ja nicht schlecht sein muss. Dennoch ist und bleibt die Geschichte leider etwas zäh und repetitiv.

Ich habe die Collection auf der PS4 getestet. Die Grafik ist natürlich nicht mit einem heutigen Spiel zu vergleichen. Man kann auch nicht von einem Remake ausgehen, so wie zum Beispiel die Resident Evil-Reihe, die in seiner kompletten Prächtigkeit daherkommt.

Mega Man ist seinem Look treu geblieben und kann in völliger Retro-Gaming-Manier in 4:3 genossen werden. Wem diese Einstellung jedoch nicht gefällt, kann sich immer noch für das Vollbild entscheiden. Dann gibt es noch weitere Anpassungsmöglichkeiten, u.a. einen anderen Hintergrund, Größe des Bildes, Speicherfunktion und einem sogenannten Easy-Mode, der es noch einmal einfacher macht.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=qQkVX-hpN_g

Das Spiel lädt sehr schnell, speichert regelmäßig ohne Ruckler und läuft für ein PS4-Spiel sehr flüssig. Alles andere wäre bei der Grafik auch ein absolutes No-Go gewesen, dennoch erfreut es einen, wenn mal etwas einfach so gut funktioniert.

Die Steuerung ist etwas seltsam für neue Controller-Verhältnisse. Man schießt beispielsweise auf X und springt auf Kreis. Die heutige Shooter-Steuerung würde Springen auf X und Schießen auf die Schultertasten legen, doch das bleibt bei diesem Sidescroller ebenfalls Retro.

Fazit:

Mega Man ist ein altes Spiel. Es ist ein schwieriges Spiel, das auch dann, wenn es etwas einfacher gemacht wurde, immer noch seine Kniffe hat. Die Geschichte dient leider eher als Lückenfüller zwischen dem ständigen Erschießen von Gegnern und Retten der holden Maiden. Dennoch weiß Mega Man all jene zu erfreuen, die es damals schon geliebt haben. Konnte man früher nicht damit warm werden, dann wird das auch in Zeiten von Corona und in Zeiten von Heimarbeit nicht anders sein. Doch vielleicht ist es für all jene einen Blick wert, die momentan einfach mal etwas Neues im Sinne von Altem ausprobieren möchten.

Tags:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.