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Metro Redux – Ein Switch zur Mobilität

Was soll ich sagen? Metro ist halt Metro. Es ist eine der Spielereihen, die wirklich jeder mal gespielt haben sollte bzw. jeder spielen muss. Es ist eine einfach geniale Story, die auf den Büchern von Dimitri Glukhovsky basiert und bietet abwechsungsreiches Gameplay, das einem viel Freiraum in einer gut erzählten Story ohne Open World liefert. Und genau diese Reihe hat jetzt ihren Sprung auf die Switch geschafft. Also Metro 2033 Redux und Metro Last Light Redux.

Fangen wir jetzt aber an. Das Erste, was einem auffällt, ist, dass es sich um einen relativ guten und auch stabilen Port handelt, das bedeutet, dass es kaum Ruckler gibt und das Spiel an sich auch sehr gut aussieht, zumindestens in den meisten Situationen. Wenn die Konsole unter Last gerät, geht nämich die Auflösung ganz schön den Bach runter und zwar so sehr, dass man das sieht. Aber an sich ist das kein großes Problem, da Metro schon immer sehr hardwarehungrig war und auch viele Rechner gerade mit Metro Last Light ziemlich krasse Probleme hatten. Der Sound ist auch soweit ganz gut, hier und da aber nicht so gut wie auf den großen Konsolen oder dem PC. Dafür ist aber die Abmischung etwas besser gelungen und man hat nicht das Gefühl, dass einem die Ohren wegfliegen, wenn ein Geräusch aus einem komischen Winkel kommt.

Kommen wir aber nun mal zur Steuerung, die mit den Joy Cons nicht so toll ist. Das liegt nicht unbedingt am Spiel selber, sondern an den zu kleinen Joy Cons. Natürlich spielt der Input Lag und die etwas zu große Todeszone des Controllers da auch eine Rolle, aber mit einem Pro Controller wird das Spielgefühl schon viel besser, dann bleiben nämlich nur die Altlasten zurück. Also zum Input Lag und das etwas zu träge Verhalten zurück, eine etwas direktere Steuerung wäre zwar cooler, aber man kann auch die Entscheidung dahinter verstehen.

Ansonsten kann man sagen, dass das Gameplay auch unterwegs funktioniert. Metro liefert einem einfach das Gefühl auf der Switch, was auch auf alle anderen Plattformen liefern. Ihr könnt Schleichen oder Ballern, wobei euch bei Letzterem wohl häufig die Mun ausgehen wird und Metro liefert einfach die Story um Artjom, die man schon kennt und immer wieder erleben möchte.

Für diejenigen, die noch nicht wissen, worum es in Metro geht:

Die Welt wurde in einem nuklearen Vernichtungskrieg vernichtet. Die Bevölkerung Moskaus konnte sich in die Tunnel der Metro retten und versucht seitdem dort zu überleben. Die politischen und ideologischen Probleme der Menscheit konnte dort allerdings niemand so wirklich hinter sich lassen und so haben sich einige Fraktionen in der Metro gebildet, die auch gegeneinander Kriege führen. Da die Ressourcen sehr knapp sind und Geld nichts mehr wert ist, wird mit Munition bezahlt, also mit Militärmunition, nicht die billige unpräzise, die in der Metro hergestellt wird. An der Oberfläche ist es aber auch nicht besser, denn dort gibt es allerhand mutiertes Monstergewirr, dass nur darauf wartet, die Menscheit endgültig auszuradieren und genau darum geht es auch: In Artjoms (der stumme Protagonist) Station greift immer mehr die Angst um sich, denn die Menschen dort werden von den Schwarzen (<– unglückliche Bezeichnung) angegriffen. Diese töten nicht einfach nur, sie zerstören auch die Psyche und rauben so den überlebenden Menschen den Lebenswillen. Nach einigen Ereignissen macht sich Artjom auf den Weg, um einen Widerstand zu mobilisieren.

Darum geht es ungefähr in Metro 2033. Über Metro Last Light werde ich jetzt nichts verraten, da dieses nach Metro 2033 spielt, logischerweise.

Fazit:

Lohnt sich Metro Redux für die Switch? Ja, denn es ist Metro und gerade das “Unterwegszocken” ist verdammt geil, auch wenn die Joy Cons nicht ganz so geil für Shooter sind. Alles in allem funktioniert Metro auf der Switch und macht auch einfach nur mega viel Spaß, egal auf welcher Plattform. So langsam gehen aber den Leuten, die Metro noch nicht gespielt haben, die Argumente aus.

 

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