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The Outer Worlds – Peril on Gorgon

Es gibt Spiele, die fesseln einen mit den ersten Buchstaben die über den Bildschirm flimmern oder mit dem ersten Ton, der aus der Anlage kommt. Es ist so ein Gefühl, dass man schlecht beschreiben kann, die Vorfreude, das Prickeln im Bauch auf etwas neues Unbekanntes, die Lust sich in ein Abenteuer zu stürzen und etwas neues zu erleben. Warum dieser lange Einleitungstext ? Ich hatte die Gelegenheit den DLC von “The Outer Worlds – Peril on Gorgon” zu testen. Nun und was soll ich euch sagen, diese Gefühle haben sich bei mir nicht eingestellt.

Aber fangen wir am Anfang an! Worum geht es in The Outer Worlds – Peril on Gorgon? Bei dem DLC handelt es sich um den ersten von zwei geplanten Erweiterungen von “The Outer Worlds”. Dieser schlägt mit 15 € zu buche und kann auch bereits gespielt werden, wenn Ihr das Hauptspiel noch nicht beendet habt. Einzige Voraussetzung, Ihr müsst die Quest “„Radio Freies Monarch“ beendet haben, da genau hier die Story der Erweiterung ansetzt. An diesen Punkt sollte eurer Charakter so ca. auf Stufe 20 – 25 sein. Die werdet Ihr auch brauchen, da Ihr all eure Spezialfähigkeiten benutzen müsst um in dieser gut sechs Stündigen neuen Geschichte die Oberhand zu behalten.

Im DLC verschlägt es euch auf den namensgebenden Asteroiden Gorgon, der einst die Forschungseinrichtung einer der Megacorps beheimatete. Heute ist davon aber nicht mehr viel übrig geblieben, außer einigen Ruinen. Alles recht unspektakulär, würde nicht eines Tages ein mysteriöses Paket auf unserem Schiff ankommen, welches uns direkt zu unserer neuen Auftraggeberin Minnie Ambrose führt. Für Sie sollen wir herausfinden, was damals auf Gorgon passiert ist? Gesagt, getan und schon stürzen wir uns in das Abenteuer.

Nun begann die Reise, damit auch meine Odyssee. The Outer Worlds wurde 2019 als das neue Fallout angepriesen, was Bethesda nicht zustande bekommen hat. Hier lag wohl auch schon die Krux in der Geschichte, mit Fallout (egal welche Version) bin ich nie wirklich richtig warm geworden. Ich kann nicht beschreiben warum, war es die zu komplexe Spielmechanik, das Setting oder einfach die Gefahr auf mehr “Bugs” als bei einem Entomologen in seinem Hobbyraum zu treffen. Ich weiß es nicht. Wie dem auch sei, man soll ja allem offen sein und neues ausprobieren und so auch im Fall von “The Outer Worlds”. Objektiv betrachtet bietet das Spiel wirklich alles was das Herz begehrt, interessante Charaktere, lustige Dialoge und eine lebendige Spielwelt. Diesen Charm nimmt Obsidian Entertainment auch in den DLC mit und spielt seine Stärken wunderbar aus. Neben der Hauptstory sind einige witzige Nebenquests vorhanden, die euch weitere Blicke in das kuriose Universum des Spiels bescheren. Nur leider wollte auch hier bei mir der Funke nicht so richtig überspringen.

Im Laufe meiner Spielzeit stellte sich mehr und mehr das Gefühl ein, dass ich nur dem grünen Pfeil hinterher laufe, stupide meine Aufgaben erledige und teilweise auch aufgrund der schieren Menge an Quests gar nicht mehr weiß, warum und vor allem für wen ich da hin renne. Ich kann nicht leugnen, dass die skurrilen Einfälle mich nicht auch zum schmunzeln gebracht haben, aber mehr auch nicht. Die Grafik ist nett und passt zum Setting, lässt mich jetzt aber auch nicht in den höchsten Tönen davon schwärmen, sorry aber da habe ich in letzter Zeit einfach besseres gesehen.

Natürlich möchte ich nicht alles schlecht reden und über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Was dem Einem nicht gefällt, darauf fliegen die Anderen. 

 

Zusammenfassen kann man sagen: Wer 15 € gerade übrig hat und wem das Hauptspiel “The Outer Worlds” gefallen hat, der wird auch viel Spaß an der Erweiterung “Peril on Gorgon” haben. Das Gleich gilt für Leute, die sich gerne auf fremden Planeten tummeln und ahnungslose Roboter über den Haufen schießen wollen. Ich für meinen Teil werde wohl weiter auf der Seite derjenigen bleiben, die mit dieser Art von Spielen nicht viel anfangen können. Nun jedenfalls bis zum nächsten DLC, den ich testen kann …

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Video-Link: https://youtu.be/BaRNBDZxe0I

 

 

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