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Jugendschutzkommission prüft Lootboxen

Sie waren und sind nach wie vor im Gespräch und diverse ausländische Behörden haben sich in der Vergangenheit damit beschäftigt – oder sind weiterhin in der Diskussion. Nun scheint es auch ein Thema für deutsche Behörden zu werden wie die Welt am Sonntag berichtet.

Videospiele werden dem Glücksspiel immer ähnlicher, einschließlich Suchtpotenzial. Das geht aus einer noch unveröffentlichten Studie der Uni Hamburg hervor. Die Jugendschutzkommission der Landesmedienanstalten zieht deshalb in Betracht, bestimmte Elemente in Videospielen zu verbieten. Das berichtet WELT AM SONNTAG unter Berufung auf eigene Recherchen.

Eine Studie der Universität Hamburg zeigt, dass es in Videospielen immer mehr Elemente von Glücksspielen gibt. Die Forscher haben eine Analyse der Geschäftsmodelle und Umsatzzahlen der Branche durchgeführt. Sie kommen zu dem Fazit, dass wenige Spieler für einen Großteil der Umsätze verantwortlich sind. Dies sei “ein typisches Merkmal von Glücksspielmärkten”.

Ferner überlegt die Kommission für Jugendmedienschutz der Landesmedienanstalten, sog. Lootboxen in Videospielen zu verbieten. Lootboxen sind virtuelle Kisten, in denen die Spieler z.B. neue Waffen und kostenpflichtige Zusatzangebote finden.

Der Vorsitzender der Jugendschutz-Kommission, Wolfgang Kreißig, sagt gegenüber WELT AM SONNTAG: “Ich halte es für denkbar, dass Lootboxen gegen das Verbot von Kaufappellen an Kinder und Jugendliche verstoßen könnten.” Wäre dies der Fall, droht den Spieleanbietern ein Bußgeldverfahren. Die Kommission könnte den Herstellern außerdem verbieten, Spiele mit solchen Elementen anzubieten. Eine Entscheidung hierzu soll im März getroffen werden.

Marco
Marco
Seit 1987 dabei. Von SEGA irgendwann bei der PlayStation gelandet. Hin und wieder auch Mal Maus und Tastatur - aber am liebsten doch mit einem Controller in der Hand.

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