SpielBar #103 – Zu Gast bei Freunden fürs Extraleben
24. Januar 2022
SpielBar #104 – Der Pixel Talk mit 68,7 Milliarden Dollar, neuen Star Wars Spielen, weiteren Fortsetzungen, Buchempfehlungen und kleineren Updates!
29. Januar 2022

Ich habe lange nach einem Spiel suchen müssen, welches ich damals auf der PlayStation 3 mit Pixel Junk Monsters fand. Etwas, bei dem ich nebenher all die Musik hören kann, die ich ohnehin höre oder mir ein neues Album nach dem anderen reinpfeife. Der 2. Teil von Pixel Junk Monster auf der PS4 löste einen ähnlichen Sog bei mir aus. Aber … das ist alles Vergangenheit.

Letztes Jahr habe ich zum ersten Mal von Dorfromantik gehört und es mir vor kurzem via Steam gekauft. Es ist eben eines der Spiele, in die ich komplett abtauchen kann, ohne durch äußere Reize abgelenkt zu werden. Stichwort Musik. Ich bin irgendwann so im Tunnel und vergesse komplett die Zeit. Es besticht durch seine absolut schnell erlernende Mechanik die Kacheln passend und stimmig aneinander zu legen. Es gibt keine Rohstoffe die abgebaut werden müssen, das Volk muss nicht bei Laune gehalten werden und es droht niemand damit, euer Land zu zerstören.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=ezrhlmMHPrE

Im Grunde könnt ihr endlos spielen und eine Kachel nach der anderen ablegen. Ihr erschafft euch so einen großen Wald, lasst dazwischen ein paar Häuser stehen oder ein kleines Dorf wachsen. Aus einem Fluss wird ein Teich, ein See und irgendwann schippern kleine Schiffe über den Bildschirm. Setzt die Abschnitte mit den Gleisen sorgfältig und irgendwann zischt eine winzig kleine Lokomotive durch das malerische Land. Die Stimmung die auf dem Bildschirm durch den Einsatz der Farben, der Gebäude und die verschiedenen Biome erzeugt wird, hat etwas sanftes und friedliches. Vergesst den Trubel da draußen vor der Haustür. In Dorfromantik bestimmt ihr ganz alleine das Tempo.

Wer etwas mehr Herausforderung sucht, kann sich in den Story-Modus werfen. Dort müsst ihr sehr wohl darauf achten, bestimmte Quests zu erfüllen. Zum Beispiel sollte der Wald eine bestimmte Anzahl von Bäumen besitzen, oder um die Mühle herum eine gewisse Anzahl von Getreidefeldern wachsen. Schafft ihr solche Aufgaben, wandern wieder neue Kacheln in euren Stapel und eure Welt wächst. Außerdem erhaltet ihr so unter anderem neue Gebäude oder landschaftliche Highlights wie Schiffswracks im Wasser. Da wird es durchaus schon knifflig, wenn euer Auge auch noch etwas harmonisches auf dem Bildschirm sehen möchte. Aber auch dieser Modus kommt gänzlich ohne Bestrafung aus. Schafft ihr es mal nicht und euer Stapel ist schneller leer als gedacht, dann fangt ihr einfach wieder von vorne an.

Entwickelt wird Dorfromantik, bei Steam noch im Early Access, von Toukana Interactive, einem kleinen Studio aus Berlin, welches selbst erst 2020 gegründet wurde. Wenn das Erstlingswerk gleich so fantastisch ist, wünsche ich den Beteiligten weiterhin viel Erfolg mit dem Projekt! Sich selbst beschreibt das Spiel als „ein entspannendes Soft-Strategie-Citybuilder-Spiel“ und exakt das ist es. Von mir eine absolut klare Empfehlung!

Marco
Marco
Seit 1987 dabei. Von SEGA irgendwann bei der PlayStation gelandet. Hin und wieder auch Mal Maus und Tastatur - aber am liebsten doch mit einem Controller in der Hand.

2 Comments

  1. Stebbe sagt:

    Klingt ja wirklich spielenswert.

    • Marco sagt:

      Wie gesagt, wenn du mal Bock hast einfach ganz in Ruhe was zu spielen – ganz ohne Stress und so für dich. Am besten noch mit Kaffee und Musik im Hintergrund, schau rein und gönn es dir!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.