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Tom Clancy’s The Division – Rückblickend

Aktuell sind Shared-World-Spiele oder auch Coop-Shooter, wie Destiny, Anthem oder Ghost Recon Wildlands, mega modern. Auch ein anderes Tom Clancy-Spiel verfolgt diesen Ansatz:

Tom Clancy’s The Division ist ein  relativ ernster Third-Person-Shooter mit starken MMORPG Einflüssen. So müsst ihr in erster Linie leveln, um stärkeres Gear, bessere Waffen und neue Fähigkeiten zu bekommen. Aber das mit einem besonderen Dreh, denn ihr braucht Erweiterungspunkte, um die drei Flügel eurer Basis auszubauen. Darunter zählen: Sicherheit, Medizin und Technik. In diesen drei Skilltrees schaltet ihr dann auch verschiedene aktive und passive Fertigkeiten frei, die euch im Kampf gegen den post-apokalyptischen Abschaum in New York helfen.

In diesem Fall bedeutet post-apokalyptischer Abschaum aber keine Zombies oder Aliens, sondern ganz normale Menschen, die sich aber in vier Gruppen aufteilen. Zum einen wären da die Riker, diese sind entflohene Häftlinge von Riker’s Island, einem Gefängnis in New York, die als mordlüsterne Gangster versuchen, die Macht an sich zu reißen. Dann gibt es die “normalen” Gangster, das sind einfache Gangmitglieder, die rauben und plündern, um zu überbeleben, es sich aber einfach machen, indem sie den freidlichen Bürgern ihr Hab und Gut wegnehmen. Dann gibt es noch das Last Man Battalion, eine privat Armee, die versuch,t einen neuen Dikator an die macht zu bringen, um New York als neuen Militärstaat zu etablieren. Zu guter Letzt gibt es die Cleaner, diese versuchen mit Hilfe von Flammenwerfern, Herr der Lage zu werden und das ist auch das Problem, weswegen wir als Agenten eingreifen müssen.

In Tom Clancy’s The Division dreht es sich nämlich um einen Virusausbruch, der ganz New York befallen hat und nur ca. 10 Prozent der Infizierten am Leben lässt. Durch dieses Virus und die damit verbundene Apokalypse versuchen die oben genannten Fraktionen, das Machtvakuum zu nutzen, um sich zum alleinigen Herrscher zu machen.

Darum sind auch wir, als Schläfer-Agenten, aktiviert worden, denn wir gehören zum SHD, des Stratigic Homeland Division und wurden dazu ausgebildet, Chaos und feindliche Übernahmen zu verhindern. Zusammen mit der JTF, der Joint Task Force, ein Zusammenschluss von Polizei, medizinischem Personal, Feuerwehr und Armee bzw. das, was von den Organisationen übrig geblieben ist, versuchen wir, die Kontrolle übe New York zu behalten und den Bürgern ein freies Leben zu ermöglichen.

Doch wie immer gibt es auch abtrünnige Agenten und viele Spuren, die uns helfen, in diese Welt einzufinden. Bei knapp über 200 Sammelitems, welche meistens vertont sind oder uns Informationen über andere vermisste Agenten geben, wird einem viel über diese schreckliche Welt erzählt und man kann hervorragend eintauchen. Die Hauptsquests an sich dienen leider nur dazu, zu leveln und Fertigkeiten freizuschalten. Das ist allerdings nicht weiter tragisch, da es mehr um das Zusammenspielen geht und nicht um eine flache Story.

Grundsätzlich schießt man sich in The Division von Deckung zu Deckung und versucht dabei, gegen relativ intelligent agierende und starke Gegner zu verteidigen. Das aber auch nur am Anfang, denn wenn man ausgelevelt hat, wird Gear gefarmt und das im Diablo-Stil, denn ihr bekommt viel Loot. Darunter vor allem High-End (die stärkste Stufe) und Gear-Set-Teile. Diese gewähren verschiedene Effekte, umso mehr Teile ihr davon angelegt habt. Seit einiger Zeit gibt es auch noch sogenannte Exotics, diese haben einzigartige Fähigkeiten, die einen bestimmten Spielstil neu definieren können oder euch ermöglichen, besonderes schwere Aktivitäten auch alleine zu schaffen. Am Ende dreht sich halt alles um Loot und darüber, wie stark euer Loot ist. Denn im End-Game wird die Welt in verschiedene Schwierigkeitsgrade eingeteilt. So habt ihr auch einen Anreiz, besseres Gear zu farmen und euer altes Gear linksliegen zu lassen. Besonders dabei ist allerdings, dass es die schwierigsten und neusten Aktivitäten zu Anfang immer nur auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad (Weltrang) gibt. Dazu gehören besonders die Incursions, diese sind Raid ähnlich strukturiert, also bestehen aus mehreren Phasen und einem Boss, und gewähren den besten Loot. Zusätzlich gibt es noch Herausforderungen, die euch Lootboxen gewähren, diese könnt ihr euch allerdings auch durch Levelaufstiege nach dem maximalen Level verdienen.

The Division ist jetzt schon seit über einem Jahr auf dem Markt und hat sich durch drei Erweiterung, die keine Story enthalten, zu einem reinen Loot-Spiel verwandelt, denn es gibt den Underground, dieser bietet zufällig generierte Level wie in Diablo. Zusätzlich gab es noch den Survivle DLC, welcher eine art Battle Royal meets DayZ Aspekt hatte und zu guter Letzt kam Last Standing und brachte einen PvP Modus, ähnlich zu Vorherrschaft aus Battlefield. Das ist leider alles ziemlich mager, da es jetzt im zweiten Jahr noch gar keinen neuen Content gab und vermutlich auch nicht mehr geben wird, stattdessen kommen kostenlose Updates, die neues Gear und Globale-Herausforderungen ins Spiel bringen.

Trotz des fehlenden Contents macht The Division allerdings extrem viel Spaß, gerade weil looten und leveln immer Spaß macht. Durch die verschieden Gear-Sets kann man sich sogar in verschiedene Richtungen entwickeln. So könnt ihr Medic, Techniker, Tank, Schütze oder sogar Mischklassen formen und das ist sogar so vom Spiel gewollt, denn ihr könnt Skills im Flug ändern und seit einigen Monaten eigene Loadouts speichern, um flexibler zu sein. Ich werde jedenfalls immer wieder in die eisige Landschaft von New York zurückkeheren, um für Recht und Ordnung zu sorgen.

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