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Disney hat es innerhalb kürzester Zeit geschafft sich bequem in die Reihen von Netflix und Amazon Prime zu setzen. Mittlerweile zählt das Unternehmen über 86 Millionen zahlende Kunden für Disney+. Das ist absolut beachtlich und zeigt einmal mehr, wie gewaltig die Kraft vom Pantoffelkino geworden ist – gerade in diesem schwierigen Jahr 2020. Beim gestrigen Investors Day holte man zum Rundumschlag aus und verkündigte insgesamt 10 neue Star Wars-Projekte. Die Investoren wollen natürlich sehen was mit ihrem Geld geschieht und damit die Damen und Herren auch weiterhin ihre Portemonnaies öffnen, braucht der zahlenden Großkunde bewegte Bilder – oder zumindest Visionen.

Uns Sesselpupser freut es am Ende natürlich ebenso – gerade weil The Mandalorian uns zeigt: Star Wars funktioniert auch heute noch. Schließlich kam die letzte Trilogie nur bedingt gut bei den ganzen Fans an. Was ist also zu erwarten und wohin geht die Reise demnächst? Mit einem schicken Trailer, der noch einmal Bezug auf den wirklich wunderbaren Rogue One: A Star Wars Story nimmt, sollen zumindest erste Zweifel am Eifer, der Motivation und Hingabe ausgeräumt werden. Alles was hier passiert, ist auf dem Niveau einer Filmproduktion, so sagt man. Die Bilder überzeugen und am Ende können wir nur hoffen, dass Sie recht behalten.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=gSW-pARyP-M

Der Rogue-One-Spin-off Andor, das was ihr im Trailer bereits zu sehen bekommt, spielt fünf Jahre vor den Ereignissen aus dem Film. Andor wird aber kein Film, sondern soll eine Serie werden, um genau zu sein ein Spionagethriller. Okay? Ich bin gespannt! Die Produktion lief erst kürzlich an, daher müssen wir uns noch bis 2022 gedulden und die Serie soll in der ersten Staffel 12 Episoden umfassen. 

Erstmals bekommt auch Lando Calrissian eine eigene Serie – ob die beiden bekannten Gesichter, die diesen Charakter bereits verkörperten erneut in die Rolle schlüpfen ist bisher nicht bekannt. Auch wissen wir nicht ob es eine animierte oder eine Live Action-Serie wird. Zuwachs bekommt das “Universum” rund um The Mandalorian. So soll tiefer in die Geschichte von Ahsoka Tano in “Star Wars Ahsoka” abgetaucht werden und zudem wird auch “Star Wars: Rangers of the New Republic” ebenfalls die Zeitlinie kreuzen. Einer Dreier auf der Heimkinoleinwand der alles miteinander verbindet. 

Das ist schon alles echt wahnsinnig viel, aber Schluss ist noch immer nicht. Die Pläne sehen nämlich noch weitere Produktionen und diese heißen:

  • Star Wars: Acolyte – die Serie sei auf Frauen zugeschnitten – aktuell wird nach dem passenden Cast gesucht.
  • Star Wars: The Bad Batch – führt die Animationsserien weiter. Die Elite-Klone kennen wir bereits aus “Star Wars: The Clone Wars”.
  • Star Wars: A Droid Story – C3PO und R2-D2 in den Hauptrollen; eine Animationsserie. Sowas gab’s im übrigen schon einmal, ist aber 35 Jahre her.
  • Star Wars: Visions – führende japanische Anime-Studios schwingen hier ihre Stifte und dürfen sich künstlerisch auslassen – das könnte in der Tat verdammt cool werden! 

Filme soll es im übrigen auch geben und einer hat besonderes Potenzial: Die Rede ist von Star Wars: Rogue Squadron. Die waghalsigen und mutigen Rebellenpiloten, die den ersten Todesstern attackierten und erfolgreich in Weltraumschrott verwandelten. Wir alle lieben Jek “Piggy” Porkins! Patty Jenkins führt Regie und ist auch die erste Frau, die Regie bei einem Star Wars-Film führt. Das ganze wird aber noch drei Jahre dauern, so ist der Plan. Bei einem noch namenlosen Star Wars Film führt der Neuseeländer Taika Waititi Regie, aller Voraussicht nach, erscheint dieser auch erst nach Rogue Squadron. 

Und zu guter Letzt – “Star Wars: Obi-Wan Kenobi”. Jawoll! Dabei schlüpft zum Glück auch Ewan McGregor zurück in die Rolle des Jedi-Meisters und sein ehemaliger Schüler, Hayden Christensen, alias Darth Vader, ehh … ich meine Anakin Skywalker ist ebenfalls fest eingeplant. Zehn Jahre nach den Ereignissen von “Die Rache der Sith” werden sich die beiden also wieder gegenüberstehen. Das ist erstmal alles was wir wissen. Die Dreharbeiten starten Anfang kommenden Jahres und umfassen in der ersten Staffel sechs Episoden. 

Marco
Marco
Seit 1987 dabei. Von SEGA irgendwann bei der PlayStation gelandet. Hin und wieder auch Mal Maus und Tastatur - aber am liebsten doch mit einem Controller in der Hand.

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